Geschichten erzählen uns.

Geschichten erzählen uns.

Foto: Kunze

Geschichten erzählen uns. Die Geschichte des Stammes der Ojibway erzählt Folgendes:

Als der Schöpfer Schwierigkeiten hatte, die Welt zusammenzuhalten, meldete sich eine kleine Raupe und meinte, sie könne helfen. Der Schöpfer hielt inne und die kleine Raupe spann einen durchsichtigen Seidenfaden und verband die gesamte Schöpfung mit einem unsichtbaren Netz. Als Geschenk ließ der Schöpfer die Raupe ewig leben. Wenn die kleine Raupe sich in ihr unsichtbares Netz einspinnt, kommt sie nach einer Weile mit hauchdünnen Flügeln in schillernden Farben wieder zum Vorschein – als Schmetterling. (Geschichte entnommen aus The Map)

Jetzt spulen wir vor zu unserem heutigen Physikverständnis, gemäß dem wir Teil eines gewaltigen, unsichtbaren Energiefeldes sind, in dem alle möglichen Realitäten enthalten sind und welches auf unsere Gedanken und Gefühle reagiert. Sie und Ich, ein Quanten-Ich. Die gesamte Schöpfung ist mit einem Netz verbunden, und das alles zusammenhält, aus dem bescheidenen Werk des Lebens auf der Erde hervorgeht. Wenn wir uns unmittelbar auf das unsichtbare Netzwerk des Lebens einlassen, ist eine Erfahrung von Ewigkeit möglich. Das erzählt mir die Geschichte der Ojibways. Vielleicht erzählt sie es Ihnen, erzählt sie es Dir, ebenso?

Atome sind weitgehend leere Räume. In einer Reihe meiner vergangenen Artikel schrieb ich hierzu bereits über das auf den Kopf gestellte Universum, ließ meine ‚kluge Freundin‘, sie dabei kopfüber an der Decke hängend und in kreisenden Bewegungen über ihrem Schreibtisch, ausführlich philosophieren. Kurz, zur Erinnerung: In den Weiten des angeblichen „Nichts“ geschieht das Wesentliche. Alles Physische ist keineswegs feste Materie, es handelt sich um Energiefelder. Alle Materie ist eher „nichts“(Energie), als „etwas“ (Partikel).  Unsere Welten der Atome und Subatome sind so einzigartig, weil sie nicht nur physische, sondern auch energetische Qualitäten besitzen. Sie entschwinden ins Quantenfeld, in den Nicht-Raum, die Nicht-Zeit und wird vom Partikel zur Welle transformiert und umgekehrt. Wahrscheinlichkeitswellen, die sich in nächsten Moment als Festpartikel zeigen.
Das Quantenfeld enthält ALLE MÖGLICHKEITEN. Also auch Ihre, DEINE und MEINE Realität, in der wir gesund, gütig und wohlhabend sind und über alle Fähigkeiten und Eigenschaften verfügen, die wir unserem ‚idealen Ich‘ in Gedanken zuschreiben.  Wir können Quantenpartikel kollabieren lassen und Wahrscheinlichkeitswellen organisieren, als Erfahrung in unserem Leben  – durch willentlich gerichtete Aufmerksamkeit, die Anwendung neuen Wissens, das keineswegs neu ist, sondern ur-ur-uralt. Bewusstsein formt, denn Geist und Materie sind eng miteinander verbunden, so eng, dass sie eins sind. Bewusstsein ist Energie und Energie hat Bewusstsein. Wir sind mit allem im Quantenfeld verbunden.
Ihr Ich und mein Ich existiert bereits im Quantenfeld in einer wahrscheinlichen Zukunft, bereits mit unserem Ich im Hier und Jetzt steht es in Verbindung – in einer Dimension jenseits von Raum und Zeit.
Bleiben wir also dran!

maedchenstehend

Zeichnung:kunze

Haben Sie schon einmal davon gehört, dass Entzündungen von Patienten schneller zurückgingen, für die gebetet wurde? Glauben Sie besser an die Kraft der Gebete, an die Kraft der Gefühle und Gedanken, die man in Form einer Intention ins Quantenfeld senden kann. Das Quantengesetz sagt, dass alle Potentiale gleichzeitig existieren. Unser Denken und Fühlen wirkt sich auf alle Aspekte des Lebens aus, über Zeit und Raum hinaus. Alle potentiellen Erfahrungen existieren im Quantenfeld als Meer unendlicher Möglichkeiten. Punkt.

Wenn ich meine Signatur verändere, so, dass sie zu einer im Feld existierenden Signatur passt, wird mein Ich davon, bzw. das Ereignis angezogen. Das Ereignis findet mich quasi in meiner neuen Realität.
Oh. Oh, was für ein Kabelsalat richtete ich nur mit meinem Gedankenwirren an.
Das, was wir einzig im Kopf für möglich halten, gefühlsmäßig aber nicht im Herzen, wird ausgesendet und kann sich nicht manifestieren, weil wir Widersprüchliches aussenden.
Sie können wohlhabende Gedanken aussenden, aber arme Gefühle hegen und pflegen. Sei es durch uralte Schuldgefühle, durch Blockaden, die in uns – wo auch immer – fest sitzen.  Oft in unserer Kindheit eingeimpft, mitunter womöglich altes Karma.
Gedanken sind die Sprache des Gehirns. Gefühle die Sprache des Körpers. Sie denken das eine, sie fühlen das andere. Das kennen Sie doch sicherlich, nicht wahr?
Wir senden kein stimmiges Signal aus.

Eine neue Erfahrung schaffen.

Es liegt an uns, bescheiden wie eine kleine Raupe, unsere Erfahrungen zu Seidenfäden zu verarbeiten. Und es liegt in unserer Entscheidung, zuerst alles mit unseren Gefühlen, mit unseren Erfahrungen zu verbinden und dann aus diesen Verbindungen einen Kokon zu spinnen. Dann können wir wie die Ojibways in die „Schwitzhütte“ gehen, wie die Yogis im Dritten Auge ruhen, bis wir, für jeden sichtbar unsere tiefsten Farben tragend, wieder auftauchen.

Indem wir sind, wer wir sind – werden wir plötzlich. Und sei es noch so kurz – durch das Gewebe der gesamten Schöpfung mit Leben erfüllt.
Die Luft, die sich zwischen zwei Menschen bewegt, während man atmet, ist einer dieser Augenblicke, einer dieser Seidenfäden, die alles verbinden.

Verbindungen zu spinnen aus unserer Menschlichkeit heraus – das ist das stille Wunder.

Und da blitzt er wieder auf, mein großer weiter Bogen, den ich in meinen Artikeln schlage. Da ist er mein Ausgangspunkt dieses Blogs überhaupt:
Was will durch uns zum Ausdruck gebracht werden? Durch Sie? Durch Dich? Durch mich?
Ich wünsche mir eine Quanten-Überraschung. Ich wünsche mir, zum Verursacher einer Wirkung zu werden. Nur noch stimmige Signale sollen von mir ausgesendet werden, klare Absichten eines Wunsches – das Wie soll mich nicht kümmern, das überlasse ich dem unberechenbaren Quantenfeld.  Das ist doch nicht unverschämt. Das ist mein Vertrauensvorschuss.
Ich erwarte das Unerwartete.  Dank sagen, für etwas, was potentiell im Quantenfeld für mich bereit liegt. Kein intellektueller Gedankenprozess.

Fühlen, das das Gewünschte bereits Teil meiner Realität ist.

Ihrer auch!

Ojibway sind Indianer im Nordosten Amerikas. Sie leben in weiten Gebieten des Huron- und Michigan-Sees in Kanada, in Minnesota, Michigan, Montana und Wisconsin. Die Menschen des Ojibway Stammes ernähren sich hauptsächlich von wildwachsendem Wasserreis. Jede Familie verfügt frei über ihre Ernte, ausgenommen die notwendigen Abgaben für Alte und Kranke. Keine der Familien verschafft sich Vorteile. Alle verfügen sie über einen Grundvorrat. Bei guten Ernten werden Nachbarn eingeladen, um an dem Überfluss teilzuhaben. Dies ist eine Rückversicherung, für den Fall, dass die Ernte einmal schlecht ausfällt, helfen dann natürlich jene Gruppen ihnen gerne aus. Die Ojibway-Familien leben heute nicht am Existenzminimum. Ein Drittel der Ernte ist für den Verkauf bestimmt.

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3 Kommentare zu “Geschichten erzählen uns.

  1. ist, ist, ist, ist ……..
    erwarten ist nicht gut.
    Besser ist nichts zu denken

  2. Anonymous sagt:

    Buchtipp: ‚Aleph‘ von Paulo Coelho

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