Wo ist der Wind, wenn er nicht weht?

Wo ist der Wind, wenn er nicht weht?

„Im Lexikon ist der Wind. Es gibt keinen Wind über das Wehen hinaus“, meint Brunhildchen.

„Die Realität kümmert uns halt wenig, Hauptsache wir geben unseren deutschen Sätzen Subjekte und Prädikate“, ergänze ich.  „Die Hopi-Indianer sagen nur rephi, was blitzen bedeutet. Blitzen und Licht sind dasselbe.
„Darauf wies schon unser Schiller hin. Das Nasse ist feucht. Das Helle leuchtet. Manchmal stehen uns eben die Wörter in aller Hohlheit im Wege.“
„Mensch, du bist eine Schillilianerin? Ich bin beeindruckt.“

Blitzartig ging es weiter. “ Flink on top. Gell.“  Sie lacht. “ Die  alten Römer wussten noch um die Bedeutung der Information. Wir sehen heute nur Materie. Und das engt uns sehr ein.

neue klugefreundin

Es gibt sie, mein Brunhildchen. 80 Jahre jung. Ich soll aber in jedem Fall darauf hinweisen, diese Zeichnung sei  nur eine Idee meiner fantasievollen Vorstellung einer Brunhilde. Sie sehe anders aus! Ja, das tut sie! Versprechen gehalten, Brunhilde. Zeichnung Kunze

„Haste in den Nachrichten gehört? Es gibt doch bei der Jugend jetzt immer so eine Alkohol-Flatrate. Und nun haben sie ein Medikament erfunden, wissenschaftlich nachgewiesen,  wenn die betrunkenen Dauertrinker dieses Medikament einnehmen oder eine Injektion bekommen, sind sie nach drei oder vier Stunden wieder vollkommen nüchtern. Es soll die Leber entgiften.“
„Bitte? Das klingt nur beängstigend. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie Brunhilde oder ihren Leibarzt. Kleiner Spaß. Nix für ungut!  Gott sei uns gnädig“, sage ich.
„Weißt du, Madl“,sagt Brunhildchen“, worüber die jetzt nachdenken, ist schon seltsam. Ich hätte da eine andere Lösung für. Gar nicht erst trinken, dann müssten sie die Leber der jungen Leute auch nicht entgiften und sie können auch am nächsten Tag frisch zur Arbeit gehen. Aber meine Lösung ist denen wahrscheinlich nicht wissenschaftlich genug!“

„Was hat es mit der Information auf sich, Brunhilde?

„Schau, die etymologische Wurzel des Begriffes „Information“ leitet sich vom Lateinischen Verb „informare“ ab, was „innen formen“ heißt.  Jede Information formt dein Inneres. “

„Sag ich doch. Höre auf, dir täglich die Nachrichten anzutun. Du schluckst nur negative Meldungen“, blubbere ich los.

Sie überhört mich. „Achte darauf, wo, durch wen und wodurch du dich informierst. Viele Menschen lieben die Sensation, starke Gefühle und das Negative. Halte dich fern von ihnen. Sie bringen Unruhe in dein Leben. Unsere Medien sind darauf ausgerichtet, uns positiv innere Formung zu vermitteln. Kümmere dich um dein Inneres in der Form – inform-ation…siehst du hier taucht es wieder auf. Alle Sensationen betreffen nur die oberste Oberfläche. Dabei besteht die Welt im Grunde aus tiefster Ruhe und Glück. Kannst du diese Ruhe aushalten? Siehst du, das ist die entscheidende Frage. Das ist das ganze Problem. You understand? “
„Tüpferl auf dem i. Yes „, ein anerkennender Pfiff ergänzt von einem  Candy-Cream-Ausdruck auf meinem Gesicht.

Advertisements

Ein Kommentar zu “Wo ist der Wind, wenn er nicht weht?

  1. Andrea sagt:

    Liebe MARTINA und liebes BRUNHILDCHEN:))
    Sieht noch GUT aus für deine 80 JAHRE…hast dich gut gehalten wie ich finde…ICH für meinen TEIL schaue mir selten WERBUNG die in den letzten JAHREN so zugenommen….haben…das FERNSEHEN besteht doch ausdem HAUPT–TEIL von WERBUNG doch da weis ich was besseres mit meiner ZEIT anzufangen…..als diese mit WERBUNG zu verblämmern…..und DU BRUNHILDCHEN schauste auch FERN???((lacht))und das mit dem WIND in den WEIDEN den kann ich gut leiden…….GEDICHT von einem ALT–KATHOLISCHEN PRIESTER selbst geDICHT(e)T…mir geschenkt hat…..kannst du bei mir im BLOG finden……..und vieles me(e)hr wo bestimmt auch dem BRUNHILDCHEN FREUDE bereiten wird…..hab MUT…….und fliege wie ein BLITZ durch meine SEITEN…bleib dort stehen wo es dich hinzieht……in der RUHE liegt bekanntlich die KRAFT……hat das etwa BUDDHA gesagt oder doch SCHILLER…..???Doch GOETHE war GUT denn der konnte schreiben und wie der SCHREIBEN konnte….FREI von der LEBER weg………und so eine schöne WORTschöpfung wie die SCHILLI–INDIANERIN…..doch die HOPI…..INDIANER wußten wie gelebt wurde…..im FLUß des LEBEN(s)zuSEIN…..so wünsche ich dir liebe BRUNHILDE und deiner lieben MARTINA….einen ganz tollen NAchMITTAG und wer weis das schon ob dir vielleicht ein kleines VÖGELCHEN auf die HAND fliegt…….winke winke……HERZlichst ANDREA:))

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s