Tun: Wir wandeln eine Möglichkeit in eine Tatsächlichkeit um

Tun: Wir wandeln eine Möglichkeit in eine Tatsächlichkeit um

Was passiert zwischen dem Tun? Die Möglichkeiten wachsen.

Szene1:  Ich bin gerade einen Tag zurück aus klein L.A.. In der mir liebsten Buchhandlung werde ich von einer Dame angesprochen.  Eingetaucht in die Bücherwelt höre ich sie zu mir sagen: „Hier nehmen Sie dieses Buch!“. Das ist ein gutes Buch.“ Stille. Ich schaue auf das Buch. Dann wandert mein Blick zu jener Dame, die unversehens in meinem Leben landet. Mit einem verwunderten Gesichtsausdruck sehe ich sie schweigend an. Ich halte ein Buch in der Hand, das nicht ich, sondern sie ausgewählt hat. Sie lächelt mich an. Macht weiter.  Dieses und jenes seien  auch lesenswert, meint sie. Ich folge ihren Händen am Bücherregal und lasse geschehen. Yonis, sei ihr Name, sagt sie. Irgendwann wage ich die Frage:Warum sie  gerade m i c h aus allen hier anwesenden Menschen ausgesucht habe? Ich stand dort keineswegs alleine. Weil ich dafür offen schien und sie dieses spüre, antwortet sie.  Ich bin gerade wieder in Bonn angekommen. Mein persönlicher Befreiungsschlag. Weg von einem Menschenverachter. Weg von Gier und Geiz.  Starke Klarheit in mir: die richtige Entscheidung. Erleichterung. Und weil ich nun nicht dort in L.A. bin, sondern hier B.O. kann diese Begegnung überhaupt nur stattfinden.  O—kaa-y, denke ich. Lass das Leben auf dich regnen. Om namah shivaya. Es hört nicht auf.  Auf ungewöhnliche Weise gelangen Menschen  in mein Leben, die mir etwas mitzuteilen haben. Nicht irgendwelche Menschen. Menschen, die mich an etwas erinnern, zu etwas hinführen, was tief in mir berührt werden will. Wie eine Welle, die das Meer meiner Träume aufpeitscht. Sie sei Schamanin, erzählt sie mir.  Auch Portugiesin, aber vor allem Schamanin. Meine Augen werden riesengroß. Sie, die Situation zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Nun plötzlich liegt ein Tag vor mir wie eine intergalaktische Reise. Ich erfahre  – vor den vielen Büchern stehend – einiges über ihren Weg, über ihre Aufgabe, ihren „Seelenweg“. Sie habe auch fünf Jahre gebraucht, um  das Puzzle für sich zusammenzusetzen. Alles ist Licht. Alles ist Harmonie. (Maya-Dame Senòra Mildred, Mexico, sagte es auch schon). Ich könne sie gerne besuchen. „Komm vorbei, Martina.“   Auf meinem Schreibtisch liegt ihre Visitenkarte.  Okay, ich begreife, ich muss gar nicht nach Mexico reisen. Auch hier finden sich scheinbar Energiezentren besonderer Art. Ganz offensichtlich, sagt sie mir. Nach drei Tagen rufe ich sie an. Offenes Herz, offenes Haus. Noch am selben Tag soll ich vorbeikommen. 20 Minuten Fahrt und schon sitze ich in einem Raum voller Bilder. Alles Träume. Ihre. Seelenbilder. Wunderschöne. Wir sitzen uns gegenüber. Tisch. Sie zündet zwei Kerzen an. Zur linken Seite steht ein Foto. Ich falle mit meinem Blick direkt in ein Porträtfoto eines Mannes. „Wer ist das?“ Je länger ich diesen Mann betrachte, desto mehr denke ich an Victor in Mexico. Der junge 18-jährige, dem ich dort begegnete und der mir sagte, er kenne mich aus einem vorherigen Leben.  Babaji, sagt sie. Sie holt aus einem anderen Zimmer noch ein Foto von Babaji und legt es auf den Tisch. Von diesem Namen hörte ich noch nie in meinem Leben. Sie erzählt mir auf höchst interessante Weise von der Reise in in ihr „Licht“.  Das Thema „Ich-ein-Buch-schreiben“ – begegnet mir auch dort wieder.  Und doch: Mein Blick schwenkt immer wieder auf das Foto, auf beide. Ich habe das Gefühl, ich sehe Victor an – mein lieber Mexikaner, er nur ein paar Jahre älter.  Ich kann nicht anders, als ihr von meiner Begegnung mit Victor zu erzählen und sage ihr, dass dieser Mann auf den Fotos ihm sehr ähnlich sieht.  „Das könne schon sein“, antwortet sie. Niemand wisse, wo er sich momentan aufhalte. Yonis erzählt mir nicht viel.  Dafür aber mit einem Selbstverständnis, dass mich perplex macht. Er verschwinde immer mal wieder  für einige Zeit.  Manifestiere sich in einem anderen Körper. Mitunter  gäbe  es ein geheimes Treffen mit ihm im Himalaya-Gebirge, dort lebe am Fuße des Bergs in einem kleinen Dorf , erzählt sie mir. Ich sitze mit tausend Fragezeichen vor ihr und  sehe mich außerstande auch nur eine davon zu stellen. Sitze ich in einer dieser Avatar-Filme? Es war einmal vor einer langen, langen Zeit in einer weit, weit entfertnen Galaxis…. ich brauche  nur noch Play drücken.  Er könne sich anderweitig „manifestieren“?  An den Augen solle man es meistens erkennen, sagt sie.

Ich starre Yonis wortlos an.  Klar. Ganz bestimmt gibt es da draußen einen Babaji, der sich in anderen Körpern manifestiert. Jedes Elektron hat bekanntlich einen freien Willen – laut der Quantenphysik …na dann…warum auch nicht.

Victor hat mir noch nicht auf meine Email-Bitte geantwortet. Ich bat ihn darum, mir mehr über „unser Kennen aus einem vorherigen Leben“ zu erzählen. So einfach sei es für mich nicht, mich zu erinnern. Ich fragte, ob er mir bitte helfen würde. Bis zu einem Skype-Link sind wir gekommen.

Soll das die Antwort auf meine Frage sein? Also …ähm…Konzentration Martina. Du bist geerdet. Da draußen ist die Welt. Mein Chili  zum Mittag war auch nicht zu scharf.

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Babaji                                             Victor

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Babaji                                             Victor

Dieser Babaji – wer ist das?

Recherche-Versuch Nummer 1: heute morgen. Ein Schlückchen Milchkaffee. Meine Nachbarin ist Inderin. Wir auf unseren Terrassen verweilend. Sonne auf der Haut genießen. Eine Inderin darf man offen ansprechen. Menschen aus spirituellen Ländern kommend,  erklären einen nicht gleich für verrückt. „Babaji?“ – Also, es gäbe viele Babajis, erklärt sie mir. Sie kenne keinen, eben, weil es so viele gäbe, wisse sie nicht, wer gemeint sein könne.

Dann eben googeln: babaji bedeutet übersetzt “ höchstverehrter Vater“. Er lebe seit Jahrhunderten, könne sich in anderen Körper manifestieren. Sein wirklicher Name sei unbekannt. Der westlichen Öffentlichkeit ist er bekannt geworden durch die Autobiographie eines Yogi (1949), dem er körperlich begegnete.

und jetzt fahre ich zu Yonis..ein Feuerritual lerne ich kennen. Weitere Fragen stehen an….

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