Lass dein Ego los

tibetische moenche

Unser Leben könnte sehr einfach sein. Dazu müssten wir allerdings zuerst einmal unser Ego loslassen. Denn genau dessen kleine Stimmen sind es, die uns immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen, uns wütend, ärgerlich oder traurig machen.

Jeder Mensch, dem wir begegnen, ist dabei ein Lehrer. Auch diejenigen, die uns auf die Palme bringen, die uns Kraft rauben oder sogar verletzen.

Wir können uns schon auf Erden vom Ego lösen.

Ich erkenne. Wenn ich meinen Kopf ein wenig bewege, bewege ich auch den Kontext meiner Betrachtungen ein wenig. Das Gehirn ist  eine Möglichkeit meines Bewusstseins im Feld aller Möglichkeiten. Und schon befinden wir uns mitten in der Quantenphysik, die Physik der Möglichkeiten.  Also haben wir mögliche Elementarteilchen, die mögliche Atome schaffen, die mögliche Moleküle werden, die mögliche Neuronen schaffen, die ein mögliches Gehirn kreieren. Unser Gehirn ist ein unentbehrlicher Beobachter. Aber der Beobachter selbst ist auch eine Möglichkeit.

Die Mehrheit der Wissenschaft denkt, das die Welt von unten nach oben aufgebaut ist. Eine aufsteigende Kausalität: Atome, Molekülen, Zellen – das Gehirn. Irrtum. Damit halte ich mich hier jetzt aber nicht auf.

Du kannst denken, aber du kannst nicht meine Gedanken denken. Wir können weder unsere Gefühle noch unsere Gedanken gleichzeitig haben oder teilen. Das macht das Innere zum Eigenen. Gemeinsame Erfahrungen erleben wir nur über das Grobstoffliche.

Einige wissenschaftliche Studien belegen allerdings auch, elektrische Aktivitäten können – ohne Signal – von einer Person zu einer anderen verlagern, aufgrund der  Nichtörtlichkeit von Quanten. Durch die Intention kommen sie in ein Wechselbeziehung. 2004 an der Universität in Seattle belegt: Gehirne können nichtörtlich miteinander kommunizieren.

Trugbild

Alles eine Frage des Blickwinkels.

Objekte sind Möglichkeiten und keine festgelegten Dinge.  Sie sind Auswahlmöglichkeiten für das Bewusstsein. Wenn das Bewusstsein nicht auswählt, breiten sich Wellen der Möglichkeiten aus. Immer wenn unser Bewusstsein hinschaut, stürzen Wellen ein, sie kollabieren, und werden zu Objekten der bewussten Erfahrung. Sinn breitet sich aus wie Wellen. Alles, was wir erleben, geschieht auf diese Weise. Wenn das Bewusstsein Gedanken in tatsächliche Ereignisse umwandeln kann, was ist dann das Wesen des Bewusstsein?

Der Kollaps ist wichtig, damit unser Gehirn  gewandelte Möglichkeiten in Tatsächlichkeiten als real ansieht und es für den Beobachter zur manifestierenden Wirklichkeit wird (verschränkte Hierarchie).

Es gibt noch eine andere Art darüber zu denken. Die Quantenphysik zwingt uns, diesen Weg zu denken. Es gibt demnach ein kosmisches Bewusstsein, dass alles verschränkt. In jenem Raum kann das Bewusstsein objektiv auswählen. Es kann aber auch gesetzesmässig sein, wenn es sich auf das große Ganze bezieht.  Deshalb wirkt die Manifestitation nicht immer.

Jeder denkt an mögliches Geld , an mögliche Autos oder an eine mögliche große Liebe. Bekommst du deshalb ein echtes Auto, echtes Geld oder die große Liebe? Nein. Was passiert?  Wenn Möglichkeit mit Möglichkeit gekoppelt ist, bringt  uns dies mehr Möglichkeit, aber nicht Tatsächlichkeit.  Diesen Zustand nennt man  ein Paradox, ein Paradox der Quantenmechanik.

Mehr Möglichkeiten führen nicht  per se zu Tatsächlichkeiten. Wir wählen aus einem Quantum von Bewusstsein aus. Das ist super, nicht wahr! Ich werde mir eine Realität auswählen, die mir sofort einen BMW und eine große Liebe schickt.  Klingt so, als müssten wir nur etwas beabsichtigen. Einen Cadillac bewusst  machen. Wir denken. Wir wägen ab.  Wir haben Absichten. Wir warten. Kein Auto in der Garage. Warum ist das so? Und wäre es überhaupt durchführbar? Man stelle sich vor, jeder Erdenmensch wünscht sich ein Auto…
So wird es letztlich zum Paradox. Was  zudem fehlt, ist ein Feinsinn für das Wesen des Bewusstseins.

Das Bewusstsein, das wir, sie und ich, erfahren, nennt man Ego. Das Bewusstsein wählt nicht im üblichen Stadium des Bewusstseins. Das Bewusstsein, das wir sie und ich erfahren, nennt man EGO.  Alles, was wir tun müssten, ist Denken und darin  liegt der Haken. In unserem Ego ist alles begrenzt. Wir denken, aber  über eine Entscheidungsmöglichkeit Schoko oder Vanille gelangen wir nicht hinaus. Ananas oder Pfirsich erlauben wir uns erst gar nicht zu denken. Viel weiter reicht unser Denken nicht. Unser Ego lässt uns nicht die Freiheit, wirklich Neues auszuwählen. Die Ego-Entscheidung ist eine konditionierte. Sie hängt davon ab, was wir in der Vergangenheit gelernt haben. Und in diesem Ego wählen wir nicht in Form einer bewussten Entscheidung, die auf Wandlung von Möglichkeiten basiert. So eine Entscheidung ist subtiler. Die Wahl findet aus dem nicht örtlichen Bewusstsein statt. Was eine Frau am meisten liebte, war Neuigkeiten auszutauschen. Ununterbrochen redete sie  in einem Cafe. „Ich rede die ganze Zeit, lass uns über dich sprechen. Was denkst du über mich?“ Nur das Bewusstsein jener Frau zählt. Jeder fühlt auf diese Weise. Das Problem, wer auswählen darf, wird verschoben.

Wenn das Bewusstsein jede dieser Möglichkeiten kollabieren lässt, können wir  spüren, denken, intuitiv erkennen,  dass Geist und Gehirn beides Möglichkeiten des Bewusstseins sind. Im Zusammenspiel von Verstand, Kopf und Gehirn, vermittelt über das Bewusstsein, sind wir mit dem morphogenetischen Feld verbunden. Wenn wir eine Bewegung verspüren, sind wir mit dem Feld aller Möglichkeiten verbunden. Wann immer wir damit verbunden, gönnen wir unseren Organen eine Blaupause. Wir fühlen diese Bewegung – das ist es, was wir  ein Gefühl nennen. Man darf doch fragen: Warum sind die Organe  mit unseren Gefühlen verbunden?
Der Stich ins Herz tut wirklich weh, obwohl uns jemand  nur verbal verletzt.  Das Herz verbinden  oder assoziieren wir mit der romantischen Liebe.  Unsere Organe repräsentieren den Vitalkörper, der seinerseits die Organe nach seinem Bauplan schafft. Und alles, ob Kopf oder Körper ist über das  Bewusstsein miteinander verbunden.

Thymus

Thymusdrüse

Es ist letztlich nicht so sehr das Herz, sondern die Thymusdrüse. Sie ist ein Hauptteil unseres Immunsystems. Ich liebe dich, wenn mein Immunsystem dich anerkennt. Die Vitalenergie ist mit unseren Gefühlen verbunden. Das Herzchakra muss mit guter Vitalenergie gefüttert werden. Wir halten das Herz-Chakra offen.
In hellen Momenten, wenn wir beispielsweise im Wald spazieren gehen, am Strand wandern, glückselige Momente, helle Erfahrungen im gegenwärtigen Moment erleben, gehen wir in unser Vorbewusstes. Wir begeben uns in den Moment des Satori, wie die Japaner sagen, also in den  Moment der kosmischen Erkenntnis.

schroedinger

Erwin Schroedinger, Physiker

Ich  bin kein isoliertes Individuum. Ich bin die ganze Welt. Erwin Schrödinger, Physiker, erlebte  selbst mystische Erfahrungen: ich bin die ganze Welt und komme aus der Basis seiner Erfahrung. Das Geheimnis der Schöpfung  Darin liegt Methode.

Bewusstsein ist die Ursache des Seins.
Wir bestimmen:  Bewusstsein hat nicht nur eine materielle Abteilung. Es ist auch vital und mental. Die Schöpferkraft ist unser Weg. Sie liegt in uns.

Herzerfüllung

Das Tun ist wichtig, ebenso wie das Sein wichtig ist. Tun bedeutet, wir wandeln eine Möglichkeit in eine Tatsächlichkeit um. Was passiert zwischen dem Tun und dem Tun – die Möglichkeiten wachsen. Mehr Möglichkeiten verschaffen mehr Chancen für das  Lösen des jeweiligen Problems. Unser Tun muss im Ego-Modus stattfinden. Sein in unserem Sein.  Es gibt weder Tun- Tun. Sein-Tun gibt es – ein neuer Lebensstil – nicht tun, tun, tun.

Wir sind miteinander verbunden. Deshalb ist Gewalt abscheulich. Wir verletzen uns  immer auch selbst damit.

Du bist auch ich. Wir sind miteiannder verbunden. Wenn du nicht gehen kannst, kann ich auch nicht gehen.  Auf Worte Taten folgen lassen. Tun- Sein-Tun-Sein…

Lernen all dessen, was gut für uns ist

Vielleicht ein Buch weitergeben? Eine schlechte Gewohnheit ablegen? Einem anderen ein warmes Lächeln schenken?

Vertrauen darauf, dass sich alles im richtigen Tempo entwickelt.  Die Dinge akzeptieren, wie sie sind. Loslassen – zulassen, dass alles im Wandel ist. Nicht im Strudel von Gefühlen und Erwartungen verlieren – Geduld. Offen bleiben: nichts muss, alles darf. Denke über mich, was du willst. Ich tue nichts, um anderen zu gefallen. Ich spiele nicht das Opferspiel. Dabei verliert man sich und findet seine Berufung nicht  – Selbstliebe!

Fragen auf den Grund gehen:

Welche Qualitäten will ich leben? Worauf will ich mich in meinem Leben konzentrieren? Was soll mir das Wichtigste sein? Was erfüllt mich mit echter Freude? Wer will ich sein? Wie viel Freude willst du schenken? Finde heraus, wofür du brennst.

Das Herz weiß genau, wo wir hinwollen im leben. Es kennt unser gesamtes Potential.  Stimmt  mein Beruf, meine Partnerschaft, meine Wohnung, meine Freunde? Fühlt sich das rund und erfüllend an?

 ALLES IN MIR DARF JETZT DA SEIN.

Ist da Freude? Ist da Angst ode rVertrauen? Frieden oder Unruhe?

Und nicht vergessen:
Bewusstheit, Genuss  und Dankbarkeit sind die Schlüssel zu einem guten Tag

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15 Kommentare zu “Lass dein Ego los

  1. befreie dich von deinem Denken

  2. Anonymous sagt:

    geklaut von Amit Goswami

    • martinakunze sagt:

      1. Wer ist Amit Goswami?
      Kenne ich nicht!
      2. Zu feige, den Namen zu nennen.
      3. Wagen Sie es besser nicht noch einmal, mir auf diese Weise zu begegnen. Ich weiß, wann ich zitiere und was ich wann von wem wiedergebe und was meines ist und was nicht.
      Feigling!

    • martinakunze sagt:

      Bei nochmaligen Someone – Unverschämtheiten dieser Art werden Sie gelöscht.
      Den ersten Kommentar lasse ich gerne stehen.

  3. Nirmalo sagt:

    Martina,

    der Herr Anonym hat schon Recht: Teile deines Vortrags sind wörtlich „Amit Goswami“.

    Ich kann das deshalb sagen, weil just auf meinem PC der Video-Clip abspult 🙂 (pausiert grad)

    Wie der Amit eben (etwas anders) sagte: Die Dinge fügen sich, das Bewußtsein (von dem unser kleiner Verstand keine Ahnung hat) regelt, was geregelt sein soll: Auf der Suche nach der genauen Formulierung des Schrödinger-Zitates bin ich auf deine Seite gelangt…

    Auch ich habe in deinem Beitrag die klare Unterscheidung zwischen Aufsatz und Zitat vermißt.

    Ich selbst handhabe das Thema „zitieren“ ziemlich penibel, weil ich das für ehrlich, seriös und respektvoll halte.

    Lieben Gruß.
    Fröhliche* Tage
    wünscht Nirmalo

  4. Entäuscht sagt:

    @martinakunze
    Was sind sie den für eine. Ich kenne Amits Worte in und auswendig. Das sind Wort für Wort seine Aussagen. Also tuhn sie hier nicht so 🙂

    • martinakunze sagt:

      Wer ist Amid? GOTT? Wer sind SIE denn? Sie MöchtegernFingerzeiger Sind Sie nicht ganz bei Trost? Tun schreibt sich übrigens ohne H Und was interessiert mich ihr Amid, und dass Sie jedes Wort kennen? Und was bilden Sie sich denn ein, auf Menschen derart loszugehen? Gruss an Ihr Ego

      Offensichtlich kennt Ihr fettes Ego einiges nicht. Als gäbe es Sinn und Inhalt nur durch Ihren Amid. Wer ist das? Nein schreiben Sie mir bitte und nicht mehr; Sie Futterneider und Lieblose und Scheinschutzengel eines Amids(?) Passen Sie gut auf, was Sie hier für Kommentare hinterlassen!

      Wissen Sie eigentlich, wer von all denen seine Bücher nicht selbst schreibt? Ghostwriter gibt es wie Sand am Meer. Wissen Sie, woher jene Ihr „Wissen“ haben, dass jene von Ihnen zu Göttern erklärten auf dem Marktplatz verkaufen?

      Lesen Sie die Upanishaden..dann …wissen Sie wer hier von wem…. Ich las einen Teil..und bin auch Ghostwriter, also kommen Sie mir nicht noch einmal auf diese Weise in meinen Blog.

      Man o man..Ihnen liegt echt daran, andere beschämen zu wollen. So wichtig ist Ihnen das, hier aufzuwarten und zu demonstrieren, was sie meinen, besser zu wissen….? Fragen Sie sich besser, wie Sie drauf sind. T u n Sie sich und vor allem Ihrem Umfeld den Gefallen.

    • martinakunze sagt:

      Ich tue auch nichr so!!!!

      Alles Ihre Wahrnehmung. Ihre kkeine enge Welt.

  5. Entäuscht sagt:

    Tut mir leid wenn ich sie am falschen Nerv erwischt habe.

    Könnten sie dann bitte Stellung zu folgendem Video machen:

    Ihre Worte überschneiden sich passgenau mit denen von Amit (übrigens mit T, nicht mit D am Schluss).

    • martinakunze sagt:

      Lesen Sie und lernen Sie, Texte anderer Wort für Wort wieder zu geben. Noch mehr und noch korrekter… Vergessen Sie nur Ihr Herz dabei nicht. Es nützt Ihnen und uns nicht viel, wenn Sie aus solchen Texten einzig Fingerzeigpraxis auf andere erlernen. Ent-täuschen Sie sich… Viel Glück weiterhin auf Ihrem Weg. Amid?. Ich google mal, um zu erfahren, wer Ihnen so ein Verhalten beibringen mochte.. Vermutlich wird der nicht verstehen, was Sie da gerade mit ihm treiben und ich frage mich, was Sie vor lauter Auswendiglernen verstanden haben? Liebloser geht s nicht…

    • martinakunze sagt:

      Wegen solcher Denkmuster wie Sie sie in sich tragen , gibt es Kriege in dieser Welt. Denken Sie mal darüber nach. Sie nutzen die Buchstaben eines Alphabets, dass Sie nicht erfunden haben… Welche Mühe Sie sich geben… Rechtschaffende Verurteilung in dieser Welt der illusionären Schleier. Sie möchten das Gute sein? Lesen Sie Watzlawick: das Schlechte vom Guten.

      Traurig machen Sie mich.

    • martinakunze sagt:

      In Wahrheit sind Sie überhaupt nicht berechtigt, etwas zu beurteilen. In Wahrheit gibt es kein Gut und Schlecht. In Wahrheit ist alles Eins.( Freud und Leid sind eins.) Erkennen Sie sich in Ihrem Handeln. Damit sollte Ihr Leben ausgefüllt sein. Die meisten der Zehn Gebote sind von Indianern formuliert noch ehe ein Weißer je eine Bibel nach Amerika brachte. Schreiben Sie “ enttäuscht“ an den Papst.

    • martinakunze sagt:

      . t, d,
      Ich sende Ihnen Liebe.
      Sorry, habe Ihre Anmerkung eben erst entdeckt, sonst hätte ich schon früher reagiert.
      Ein gutes Leben. Ehrlich von Herzen.
      Ich habe nur begrenzte Interneteinheiten, kein W-LAN.
      Videos sehe ich nicht.

      Sie entscheiden, wie Ihre Welt aussieht. Sie ganz alleine.
      Ihre Welt ist nicht meine.

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