Weltbild der Maya

Weltbild Maya

Die Vorstellungswelt der Maya auf Stein

So sahen die Mayan die Welt. Mittelamerika existierte nicht. In der Mitte oben, der Kontinent Afrika. Zur rechten Seite Amerika als zwei Kontinente. Nord- und Südamerika. Ganz links Australien.

Ich frage mich nur gerade, wie konnten sie sich dieses Bild von der Erde machen? Eigentlich wissen wir nicht wirklich viel über die Mayan. Ja, Baukunstwerke schufen sie, mathematische Wunderwerke pflanzten sie in die Landschaften. Ja, sie entwickelten – im Gegensatz zu den Inkas – ein eigenes Schriftsystem. Die Inkas arbeiteten mit einen Knotensystem.  Und noch so ein paar Hier`s und Da`s, aber ist das viel Wissen über eine derartig faszinierende Hochkultur?

Und Atlantis, siehe Bild unten:

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das Ferienparadies Außerirdischer. Atlantis existierte auch in der Vorstellung der Mayan.

 

Ein Dr. Chabera in Peru unterhält ein Steinmuseum mit 12.800 Exemplaren aus uralten Zeiten, die er – so behauptet der Mediziner – alle im Fluß gefunden habe. Darunter auch diese beiden Steine. Man erfährt, wie das alte Bild der Erde in der Vorstellung der Maya ausgesehen hat.

Von der Wissenschaft wird Dr. Chabera mit seinen Erklärungsansätzen nicht ernst genommen.  Wer sich mit Dr. Chabera einliesse, der würde seine Seriösität verlieren, heißt es. Was aus meiner Sicht keine ausreichende Erklärung dafür ist, dass man die beeindruckende Steinesammlung (die er bewachen lässt) nicht schon längst auf Echtheit hin überprüft wurde. Alte Steinen brechen leicht, neue Steine nicht.

Herkunft Maya

Von hier sollen die Maya gekommen sein. Über die Beringstrasse

Während der letzten Eiszeit wanderten asiatische Völker von Sibirien über die Beringstraße und besiedelten vor mehr als fünfzehntausend Jahren den amerikanischen Kontinent. Von 200 bis 950 n. Chr. entwickelte sich eine Hochkultur. Hunderte von Städten wurden gebaut.

So die Theorie einiger Wissenschaftler. Es gibt – wie immer – auch andere „Theorien“ dazu. Einige  Forscher behaupten die Mayan seien die Nachfahren der Griechen oder Flüchtlinge von Atlantis. Hört. Hört.

Atlantis2

Atlantis

Diese Zivilisation brachte Priesterkönige, Klerus, Beamte, Gelehrte und Schamanen sowie Künstler, über die wir heute noch staunen, Krieger und Bauern hervor. Mitten im Regenwald bauten sie riesige Tempelanlagen. Tekal in Guatelmala, ist ein Gebiet in der Größe von Manhattan. Einhundert Jahre später stand diese Stadt leer. Keine Armeen, keine Krankheiten vernichteten ihre Städte. Sie verliessen sie. Ihre Spuren enden im Regenwald. Die Hochblüte dauerte mehr als sechs Jahrhunderte, dann war sie plötzlich vorüber.  Im Jahre 650 n. Chr. war es finster in Europa. Hier herrschte tiefstes Mittelalter.  London war eine Stadt voller Seuchen und in Mesoamerica blühte eine Hochkultur.

Das liest sich alles wie eine archäologische Detektivgeschichte.  Eine Zivilisation von ungeheurer Macht und Komplexität geht plötzlich unter und niemand kann bis heute beantworten, wie es geschehen konnte, wohin sie verschwanden.

Interessant scheint mir auf Folgendes:

Dr. Chabera (Mediziner) hat eine völlig andere Meinung über die Weltsicht, wie sie gemeinhin von der ‚anerkannten‘ Wissenschaft proklamiert wird: Menschen und Dinosaurier hätten nicht zusammen auf der Erde gelebt. Dies sei unmöglich, sagt die herrschende Wissenschaft.

Doktor Chabera glaubt anderes. Das tut dieser Mediziner und Forscher und Steinmuseumsdirektor in Peru, weil er in Form von Steinen andere Hinweise in seinen Händen hält. Auf den Steinen leben Dinosaurier mit Menschen zusammen. Immer wieder tauchen sie dort gemeinsam auf.  Doch Archäologen nehmen sich dieser Steine nicht an und prüfen nach.

Dinos

Dinosaurier

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Ihm zufolge haben die Dinosaurier auch keine Eier gelegt, sondern Larven. Oh je, Steven Spielberg`s Jurassic Park muss neu geschrieben werden. Kinderschokoladeneierträume lösen sich damit auch auf.

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Sie bauten Städte, zogen weiter, bauten erneut Städte auf. Carlos, ein Maya, der liebe Begleiter und Kenner in Sachen Tempelanlage Chitchen Izà meinte,  sie wussten, wie man Städte aufbaut. Das sei für sie kein Problem gewesen.

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Ein neues Verständnis der alten Maya

John Loyd Stevens, Reiseschriftsteller und  FrederikKellerwood, Illustrator, muss im Jahre 1839 erschreckt sein, als er sich aufmachte und in Guatemala ernste Hinweise  auf Blutiges fand. Oft waren es Herren mit Pioniergeist, andere wiederum wollten zu Ruhm in ihrer eigenen Heimat gelangen.  Schockierende Zeichnungen über die Unterwelt der Götter, die die Maya Chi Balba nannten. Sie lieferten bemerkenswerte Einblicke in die Kultur der Maya. Abgetrennte Köpfe, abgerissene Fingernägel , Blut spritzte aus den Fingern, Herzen, die aus dem Körper entrissen wurden, Frauen, die Löcher in ihre Zähne bohren und mit Edelsteinen besetzen, Bäuche aufgeschlitzt, Kopf, Hände und auch die Füße wurden verstümmelt.

Sie waren nicht nur die friedlichen Sternegucker und brillanten Mathematiker. Sie waren auch wilde Krieger. Ihre Kultur wurde vor allem durch Rituale und Blutopfer aufrechterhalten. Menschenopfer, Männer, Kinder, Frauen.

Die Macht der Könige beruhte nicht auf Wirtschaft und Ressourcen zu kontrollieren oder zu manipulieren, auch nicht auf die Macht großer Armeen, sie beruhte auf Glauben. Hatte das Volk ihren Glauben verloren, verloren die Herrscher ihre Welt. Des Königs Blut hatte sie dann im Stich gelassen. Blutopfer des Königs wurden in regelmässigen Abständen gefordert. Noch heute praktizieren Schamanen Blutopfer, allerdings mit dem Blut von Hühnern.

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Blut des Königs aus der Zunge.Der König stand mitten im Universum der Mayan. In ihrem Glauben konnte er auf die Kräfte des Universums einwirken.

Das verbindende Element war das Blut des Königs. Das Blut des Königs hielt die Welt zusammen. Seile aus Dornen, Stachel, Messer waren die Requisiten. Auf Erden war der König ein Gott. Den Preis, den er dafür zu zahlen hatte, war sein Blut. Blut aus der Zunge, aus den Genitalien. Sein Blut verband die Götter mit dem Leben der Menschen. Aderlaß-Rituale waren üblich. Im Gegenzug veranlassten die Götter, dass die Sonne aufgeht, der Regen fällt und Mais wächst. Des Königs Blut war die mächtigste Substanz auf Erden. In ihrer Wahrnehmung war die Seele der stärkste Teil der Menschen. Der Teil, der unzerstörbar ist. Das, was ewig ist, ruht im eigenen Blut. Das Kostbarste, was man dann gibt, ist sein eigenes Blut in regelmässigen Abständen. Man stelle es bei unseren Politikern vor. Es würde die Herde sicherlich ausdünnen, um ehrliche Politiker zu finden.  Sie glaubten an ein Leben danach. Auch darum sieht man in den Tempelanlagen beispielsweise in den Mauern der Ballspiele ergebungssvoll hinknieende Männer, wissend sie werden  geköpft. Sie heirateten übrigens auch in der Regel die eigene Schwester.

Und es wurde auch nicht wenig getrunken.

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Ein betrunkener Maya, dem ein Alkohol-Einlauf gemacht wird. Diese Methode machte besonders betrunken und wurde nicht selten durchgeführt. Das ist zumindest die gängige Interpretation von Historikern.

 

 

Und die Gesellschaft war streng hierarchisch getrennt.  Adlige, den Gelehrte, Priester und dem ‚einfachen‘ Volk. Das ‚einfache‘ Volk lebte außerhalt der Tempelanlagen.

 

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Die romantische Illusion wurde mit dem Jahr 1837 begraben.  Seine Aufzeichnungen markierten einen Wendepunkt. Eine Ära der Entdeckungen hatte begonnen. Schätze in Hülle un Fülle. Hunderte von Pyramiden. Bis dahin sah man sie als ein friedliebendes Volk, das die Zeit verehrte und  eine Welt  steinernder Kalender  und Sonnenuhren in Form von Pyramiden schuf.

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