Karibik in sieben Blautönen

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Der Golf von Mexico. Die Stadt Cancun gehört zur Region Cintanaro auf der Halbinsel Yucatan, die sich aus drei Regionen zusammensetzt. In Mexico gibt es alles doppelt: Veracruz Staat, Veracruz Stadt, Yucatan-Halbinsel, Yucatan Region – und so geschieht es, dass Cancun nicht zur Region Yucatan und auch nicht zur Region Campeche gehört, sondern zu Kintanaro – auf der Halbinsel Yucatan.

7 x Schön

Sieben Blautöne finden sich im Karibischen Meer an der mexikanischen Küste, erzählt mir Tete, Signora Dottore der Medizin. Und ich kann es nur immer wieder betonen – dieses karibische Meer ist ein Traum. Warm, wellig, salzig, weit und atemberaubend schön! Der weiße Sand hält, was er verspricht – endlose Wohlfühlgefühle. Hier atmet man tief und leicht, hier träumt man in die Weite, hier öffnet sich das Herz, hier ist man dem Universum so nah, hier spürt man sein Innerstes,  hier scheint jedes gesagte Wort zuviel, hier kann man Sein.

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Hier ist nichts geschönt – es ist wirklich alles so, wie es auf dem Foto daher kommt.

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Dort frühstückte ich genüsslich. Keinen Morgen, an dem ich nicht Danke zum Leben sagte.

Cancun ist wirklich eine Reise wert. Sei es drum, dass man als Europäer sehr viel Zeit für das Suchen von Geldautomaten aufbringen muss, sei es drum, dass in dieser Stadt Mexicos Amerikaner die Königskrone tragen und sie leider mitunter wenig respektvoll auf ihren Häuptern tragen, sei es natürlich nicht darum, dass Mexikaner aus den meisten und nicht  nur den besten Hotels und Restaurants durch eine gewobene Preispolitik schlichtweg ausgegrenzt werden und sich zu Recht diskriminiert fühlen – Geld ist ein Machtmittel – Tourismus macht es sehr deutlich.

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Frohe Weihnacht. Eingangshalle Hotel Krystal

Mit dem Euro dürfen sie sich wirklich noch etwas einfallen lassen, Frau Merkel und Herr Schäuble – den interessiert in Cancunund vielen anderen Orten hier in Mexiko keiner. Wir fuhren am 24. Dezember mit dem großen Taxi für 1000 Pesos (50 Euro) nach Carmen de Playa. Dort überraschte mich etwas völlig anderes.

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Dies ist das Convention-Center, indem die UN ebenso ihre Weltkonferenz 2010 abhielt. Ich verbrachte drei Tage dort und hörte mir viel Interessantes zum Thema Future Science an.

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Blick vom Convention-Center 3.Etage auf die Lagune, die voller Krokodile ist

Carmen de Playa Wasserzeichen UFO

Seht Ihr hier auch, was ich sehe, ohne beabsichtigt gewesen zu sein?  Nicht von mir sehend, was hier fotografiert wurde. Erblicke es gerade jetzt. A–a-ahhhhh-hhhh……

Die Konferenz war höchst interessant. Ich bin so froh, dass ich an ihr teilgenommen habe, teilnehmen durfte und konnte – sicherlich wäre alles anders gewesen, säße ich jetzt noch auf der Rancho Alemania. Es ist ein Geschenk für mich, mit Teresa, Tina, Volker, Axel, Angel und Juan die Weihnachtstage verbringen zu dürfen. So was von wunderbar diese Menschen. Ich bin  in alle möglichen Regionen eingeladen, immerhin hat Mexico ganz viele Gesichter und die soll ich auch ja alle kennenlernen, meinten Tina und Juan. Juan ist Dr. der Biologie aus Toxuclatan, der ebenso in Ching Mai, Thailand, war und auf einem Elefanten geritten ist. Tina, bereits in Rente mit 57 Jahren, ist aus Waha…dings da oder so ähnlich, erwähnte ich ja bereits vor einigen Tagen, ich habe hier gerade keine Karte vor mir liegen, jedenfalls ist man in Mexico nach 25 Arbeitsjahren befugt, die Rente anzutreten, gleichgültig wie alt die Person ist. Jedenfalls war es bislang so. Das System soll aber auch geändert werden.Axel ist der Sohn von Teresa, Ärztin (ganzheitlich), Victor der spirituell in einer anderen Dimension lebende Sohn von Tina, Angel, der Enkelsohn von Tina, Juan, der ewige Junggeselle, der auf die große Liebe wartet.

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Victor und Angel

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Teresa und Sohn Axel. Wir fahren von Cancun aus zur Insel Mujeres

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Tina und Juan

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..und darum ging es auf der Konferenz. Spiralig, alles ist spiralig.

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und darum ging es…

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Maya-Tänzer bringen den Saal zum Toben – voller Energie die Halle

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Maya-Traditionen ganz nah – Rythmen und Energien besonderer Art

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Sie haben sich nicht als ‚Beherrscher‘ der Natur gesehen, sondern immer als ein Teil ihrer. Alles ein wenig unscharf, ich weiß…Film folgt noch, dann wird es besser….

Auf der Konferenz erhielten wir sehr interessante Informationen zum Leben der Maya, zu ihren hochkarätigen mathematischen und astronomischen Wissen, ihren Vorstellungswelten, zu Pyramidenorten, die noch vermutet werden, von Dschungel und anderem Grün überwachsen sind.

Und gestern erzählte mir Teresa tatswahrhaftig, dass auf der Rancho Alemania ebenso eine Pyramide vermutet wird. Ich fiel fast vom Boot, als sie mir Richtung Insel davon erzählte. Eine Organisation sei schon dran, meinte sie. Ich: „Wie?“ Schaukel, schaukel Boot. Das ist doch wohl der absolute Knallbonbon, und der Jürgen erwähnte es mit keinem Wort. Claro (sagen sie hier sehr häufig), könnte diese archäologische Großartigkeit ernsthafte Konsequenzen für sein Stück Land und jene Projekte haben. Unter wogenden Wellen des karibischen Meeres überlegte ich, wo sie wohl sein könnte, bin ich ja nun jedes Stück Land auf der Farm abgeschritten. Sollte es etwas der Berg der Berge sein? Uuu-aaah, wie fantastico ist das denn …naja, ich weiß nicht, aber diese gerade Plattform dort oben, just auf dem Berg,  wo Mr. Großdoof Jürgen sein Pyramidenhaus hinbauen lassen hat, ist ja nun mal ungewöhnlich eben für einen Berg der Berge. Oh meine Güte, stellt Euch das vor, ich medititierte vielleicht die ganze Zeit auf einer Pyramide? …Hin wären seine Träume von Schule, Schweinehaltung etc. . Jedenfalls gab mit Teresa die Adresse jener Organisation, auch mit dieser werde ich Kontakt aufnehmen.  Spannend was!

4.Tag Indianer-Friedhof 001

Sieht erst einmal unscheinbar aus – aber unter diesem Buschgras könnte sich die höchste Stelle einer Pyramide befinden.
Wer ahnt schon, dass es hier möglicherweise archälogische Großartigkeiten zu entdecken gibt?

Chitchen Itza ist ja als 7. Weltwunder eingetragen. Das wäre dann das 8. Weltwunder und Martina breitete ihre Flügel auf ihr aus. Grandioses Gefühl.

Weihnachten schnorchelnd den Fischen Frohe Weihnacht gesagt

Am 24. Dezember fuhren Tete, Alex, Victor, Angel, Tina, Juan und ich auf die Insel Mujeres. Delphine bestaunen, Korallenriffe, Snorkling. Eine Erfahrung besonderer Art, ist diese Ecke der Welt eine so traumhaft schöne. Ich lächelte Korallen an und Fische in allen Farben der Natur schlichen an mir vorbei. Einige mehr, andere gar nicht neugierig. Still wird man da unten. Wir schnorchelten uns mittem im karibischen Meer von einem kleinen Insel zur nächsten. Voll abgesichert natürlich. Orange-leuchtende Schwimmwesten, ein Schnorchelführer tauchte immer in nächster Nähe. Ich bin jetzt im Schnorchelfieber. Das ist so eine wunderschöne Erfahrung gewesen. Still- meditativ, die Welt tickt dort unten anders. Was die Natur alles hervorbringt – jeder Fisch, jede Koralle ein Wunderwerk an Präzision, an Schönheit.

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Sprung vom Boot in das türkisfarbene Meer. Der Heilige Abend wurde ein Schnorchelabend.

Diese Insel Murejes ist so richtig  süß,

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Hier wurde abgelegt. Ganz weit hinten erkennt man die Insel.

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Angelegt im Hafen der Insel Mujere. Eine Insel zum Verlieben.

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Ist das nicht schön kreativ? Es ist ein Traumhäuschen an einem traumhaften Ort, wenn ihr mich fragt.

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Hier gab es Delphine zu bestaunen und Haifische, die sich von Vegetarischem ernähren. Ich wollte ihnen dennoch nicht nah sein, also den Haifischen, habe genug davon in Südafrika erfahren – und überhaupt mag ich es nicht, wenn der gierigen Touristen wegen, Tiere ihrem natürlichen Lebensraum entrissen werden.

Gegessen wurde unter einem Strohdach und mit ganz vielen Mexikanern.

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Allemal eine bis hundert Fahrten wert. So sieht sie aus, die wunderschöne Insel, die man von Cancun aus anfahren kann.

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Weihnachten konnte sich für mich nicht schöner zeigen. Mexico 2012.

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Es geht zurück nach Cancun

Die Fahrt mit dem  Schiff kostet pro Person 200 Pesos. Will man schnorcheln und nicht nur beach-en, bezahlt man nochmals 300 Pesos. Es lohnt sich wirklich, eine ganz traumhaft schöne Erfahrung. Schwimmend im Meer, tauchend mit den Fischen, Freiheit pur erlebt man dort. Man glaube nicht daran, dass man die angekündigten Delphine sieht – es sei denn, man erfreut sich an ihnen in einer Art Gehege im Meer und zahlt nochmals ein paar Pesos.  Die Ausflugsboote fahren nur von Außen an das Gehege heran. Und die Angelegenheit mit dem Haifisch – nun ja, ich weiß nicht, ob es sein sollte. Kühn bekommt den Haifisch in den Arm gelegt, erzählten mir Axel und Victor. Ich bin erst gar nicht mit hingegangen. Wieso soll ich einen Haifisch im Arm halten? Lieber saß ich dafür in einer Hütte, träumte mich in die Landschaft, fühlte mich so ein kleines Stückchen wie Hemmingway, schreibend in dieser grandiosen Landschaft. Glücklich, so glücklich. Danke, danke, dachte ich.

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Derartige Korallen sieht man unter Wasser nah der Insel Mujere. Sie sehen aus, wie unser Gehirn sich zeigt. Diese hier ist -leider – ein Stück Gartendekoration im Hotel Copa in Carmen del Playa.

Von Cancun ging es mit dem Großraumtaxis für eintausend Pesos nach Carmen del Playa. Rund eine Stunde Fahrt von Cancun.  Nochmals ein letzter Blick auf die

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Sonnenuntergang – und schon wird es dunkel. Hotel RUI hat sich etwas ganz Besonderes in Cancun einfallen lassen. Ein Hotel mit Durchblick vom Meer bis zur Lagune auf der anderen Seite.

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Vom Hotel Krystal verabschiedeten wir uns und zogen weiter nach Carmen del Playa.

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Hotel Krystal – ein Hotel, das einst nur für Ausländer gebaut wurde . Mittlerweilen dürfen die Einwohner des Landes Mexiko auch Zimmer buchen.  Was der Tourismus so alles abverlangt. Teuer ist es immer noch.

Das war mein Weihnachten! Wie war Euer Weihnachten?

wir fuhren noch am Abend mit einem großen Taxi Richtung Carmen del Playa. Darüber aber mehr im nächsten Artikel.

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