Grüne Zone am Strand del Carmen

Hochsaison am Beach

 

Ein Stück Geschichte Mexicos vielleicht noch?

Diese großen mexikanischen Hüte werden hier in Mexico nur noch am Tag der Unabhängigkeit getragen. 16. September, dia la independencia, bereits 1810 gab es die Unabhängigkeitskämpfe mit Spanien. Der 16. September ist ein Feiertag in Mexico.

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Und jetzt wird es ganz mexikanisch – so wie wir es aus unseren Westernfilmen kennen.

In unserem Frühstücksraum stehen Fotos von ehemals revolutionären ‚Panchos‘, so nannte man sie hier. Francesco Villa, ein sehr berühmter Mann, der für die Freiheit Mexicos kämpfte. Sozusagen der Robin Hood der Mexikaner. Alle Francescos werden seither in Kurzform entweder Pancho oder Pacho genannt. Villa kämpfte gegen die Diaz-Diktatur, wurde nach der Revolution von der Regierung umgebracht, heißt es.

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Im Jahr 1916 steckbrieflich gesucht. 5000 Pesos Belohnung waren auf die damaligen Revolutionäre ausgesetzt. In manchen Gegenden Mexicos soll man noch auf Menschen, ältere Herren treffen, die noch immer in dieser Kleidung ihr Leben geniessen.

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Und jetzt muss ich mich langsam auf den Weg zurück in mein Hotel machen. Ein letzter Spaziergang am Strand und dann Richtung Busbahnhof.

Viva la Mekkiko.

Bis ganz bald, Ihr Lieben.

 

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Wünsche von mir an Euch für das Jahr 2013

Wünsche von mir an Euch für das Jahr 2013

stand über einem Hotel geschrieben, einem sehr besonderem Hotel – ich möchte diese Wünsche an Euch weiterreichen.

Einen ganz besonderen Gruß an Hannes!!! You ve made my day, lieber Hannes. Ohne dich, hätte mir Marie-Luise nicht schreiben können. Uns sie schrieb mir so Schönes!!!  Ganz fantastisch,  dass Ihr Euch  in unserem charmanten Österreich begegnen mochtet!!! Ich hörte von der großen Veränderung in deinem Leben, die Erfüllung deines Wunsches. HANNES, das ist ne Wucht!!! So gerne würde ich dich jetzt bestaunen können. Ich hoffe, du konntest jeden weiteren Tag in Thailand geniessen. Winke. Winke dir zu. Dir auch, Marie-Luise. Und allen Euch winke ich vom türkisfarbenen karibischen Meer zu.

Ja. Ja. Ich sitze gerade wieder am Meer. Die letzten Verwöhnstunden brechen an. Tiefblau, türkis, weiße Reiterwellen, Ein heißer Tag im Winter Mexicos. Juan ist nun auch abgereist, zurück in seinem Heimat – ebenso 20 Stunden von hier entfernt. Morello. Er ist Doktor der Biologie und arbeitet an der Universität. Nächste Woche geht es für ihn gleich weiter nach Chiapa, Parasiten von Fischen untersuchen. Wie nett.  Ich brachte ihn zum Busbahnhof.  Kleine Begegnung mit einer weiteren Deutschen – lustig – ausgerechnet da, eine junge Frau, die weiter nah Utchamal reist. Sie hörte uns in Englisch über Deutschland sprechen, so sprach sie mich an und bat mich in deutscher Sprache, ob ich bitte kurz auf ihren Koffer aufpassen könnte. Natürlich war ich überrascht – herrlichstes Lachen – schöner Moment. Nun bin ich die letzte aus unserer Gruppe, die ihre letzten Stunden am karibischen Meer geniessen darf. Tina, Victor und Angel sind gut in ihrer Heimatstadt angekommen. Sie mailten nach 5 Stunden ein SMS. I am in Tinas heart and mind. Victor nahm auf andere Weise Kontakt mit mir auf. Manches lässt sich nicht in Worte fassen. Ich bin noch immer überwältigt von meinen Erlebnissen, von den Begegnungen mit all diesen wunderbaren Menschen. Die Maya-Stätten, die wir uns ansahen, wirken nach. Gestern erhielt ich nochmals Reiki. Ich laufe hier nun herum wie eine fließender  Energiestrom. Und prompt fand ich eine der größten und schönsten Muscheln am Stran. Sie liegt hier gerade neben mir. Wenn ich jetzt wüßte, wie ich an diesem Mini-Laptop die Kamera einschalte, könnte ich Euch ja das schöne Stück zeigen, aber ich bin Frau, ganz und gar Frau in Sachen Technik. Das wird hier jetzt nichts. Also bleibt es für Euch bei einem: sie ist wunderschön. Ich werde sie hüten und mitnehmen nach Deutschland.

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Dazu kaufte ich heute noch ‚meinen‘ Amethyst. Ich dachte, ich würde ihn kaufen. Ich fand ihn schon vor Tagen bei einem besonderen Herrn. Heute traf ich wieder auf ihn. Er ist ein Künstler, kreativ und spirituell auf hoher Ebene. Ich wollte den Stein kaufen. Er schenkte mir diesen Stein. Ein sehr besonderer Stein liegt hier gerade direkt neben mir. Immer schön, auf Menschen zu treffen, die nicht nur aus sind auf Commerz. Wir sprachen über Kuba. Von Cancun aus, kann man in recht kurzer Zeit nach Kuba reisen. Beim nächsten Mal ganz sicher! Er fragte, ob ich mit ihm tanzen mag. So tanzten wir ein wenig zu Sama-Rythmen. Ein schöner Moment. In den Straßen klingt aus jedem Lokal andere Musik.  Mal spacy Lounge-Musik, mal traditionelle Musik aus Veracruz. In fast jedem Restaurant kann man Live-Musik erleben und zwar richtig gute Sänger und Sängerinnen. Es ist schon eine besondere Atmosphäre hier in Playa del Carmen.

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Ich schaue nicht mehr in den Himmel und halte Ausschau nach weiteren Ufos. Mein Nacken tat gestern schon weh. Ich kann es noch immer nicht wirklich begreifen, was ich sah, was mir begegnete. Mein Ratio fragt, warum ich, wozu das alles. Mein innerste Stimme sagt mir: lass das Leben auf dich regnen, frage nicht, sei offen, lausche einfach.

Gosh, ihr Lieben, wenn ihr wüßtet, in was für einer schönen Landschaft ich gerade beste Lounge-Music geniesse…alles ist luftig-leicht hier, der Cafe Americano exzellent, mein Mango-Juice zum Hineinfallen lecker.

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das sind die bequemen ‚Liegemöglichkeiten‘. Dieser Herr links umarmte mich  gestern freundlich und erklärte sich bereit, Juan und mir die Liegewiese zu überlassen, von der ich hier fotografiere. Gerade eben sitzte ich dort, wo der Herr mit Hut zu sehen ist. Von dort schreibe ich gerade. Juchhee . W-LAN….ganz wonderful…

Es geht zurück nach Veracruz.

Um 18.45 fahre ich mit dem ADO Bus energetico ( das sind die superbequemen Reisebusse die etwas schneller fahren – es bleibt aber bei mindestens 25 Stunden) nach Veracruz. Ich weiß nicht, wann ich tatsächlich in Veracruz ankomme und bis dahin bin ich auch nicht in Verbindung mit dem Internet.

Ich erwähnte gestern, das Korallenriff, jenes zweitlängste der Welt, dass sich exakt vor jener Maya-Stätte Tulum befindet. Was ich vergaß zu erwähnen, ist, dass diese Riff in zwei Teile geteilt ist, direkt vor dem  ‚Zentrum  der Maya-Stätte‘ ist sozusagen ein offener Weg. Die Mayas kamen damals über den Seeweg angereist und das Meer war so klar, dass sie genau die Lücke zwischen den beiden Korallenriffen entdeckten. Ich bin mir nicht sicher, ob sie es nicht auch so oder so aufgespürt hätten.

Es gibt noch so vieles zu berichten über die Maya-Stätten. Das schaffe ich jetzt aber nicht an dieser Stelle – es folgt – bald.

Ich schrieb ja, dass Playa del Carmen ein typisches Touristenfleckchen ist. Es gibt sehr vieles, was mich wohl abschreckt, aber es gibt hier auch Wunderschönes. Die Kreativität beeindruckt mich zutiefst. Es ist zum Aufatmen.  Ob es sich um die Architektur handelt oder um kleine Schmuckstücke, farbenfrohe Wände, Kissen,  Blumentöpfe, Keramikarbeiten, Fliesen, Stoffe, Schirme, T-Shirts, Hosen – alles funkelt in den schönsten Farben.So wohltuend für die Augen und die Seele. Es gibt so liebevoll arrangierte Hotels – Augenweiden, wirklich. Sie reissen sich hier die Beine aus, die Clubs installieren überdimensionale Zahlen 2013 in goldenen Lettern. Die Vorbereitungen laufen schon. Selbst am Strand spazieren Musiker mit Gitarre vorbei, die – so man wünscht- einem spezielle Solos bieten. Man liegt hier unter Palmen. Wer möchte, kann sich direkt am Strand massieren lassen. Die mexikanischen Bevölkerung in dieser Region lebt ausschließlich vom Tourismus. Viele der Mexikaner kommen ursprünglich aus Veracruz. Carmen del Playa2 090Carmen del Playa2 066

Das Meer erhält gerade eine andere Farbe. Türkis. Türkis kommt näher an den Strand. Das ist einfach nur Magic hier!

Diese Mosquito Beach ist einfach eine Wucht ! Ich werde hier so verwöhnt. Danke. Danke. Danke.

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Das ist Angel. Der Enkelsohn von Tina. Gestern schlief er in meinem Hotelzimmer, wartend auf die Stunde der Abreise. Werde ihn,Tina, Teresa, Juan und Victor vermissen

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Selbst das Besteck und die Teller sind hier cool designed. Ich esse gerade einen Salat und geniesse frische Erdbeeren.  Das ist der Weg – hinunterdenkend – zum Beach, an dem ich mich gerade befinde. Für alle, die sich verwöhnen lassen mögen – beste Empfehlung von meiner Seite.

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Mit diesen Booten ging es hinaus auf das Meer.

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Toll, was – nicht Ich- diese fantastische Steinarbeit hinter mir, neben mir. Ich bin zersaust, gerade vom Schwimmen zurück.  Auch so etwas kann man hier bestaunen.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2013. Könntet Ihr bitte liebe Gedanken zu mir in das Flugzeug senden. Ich werde den 31.12 im Flugzeug verbringen.

Veracruz – Mexico-City – London- Frankfurt.

So und jetzt muss ich mich langsam verabschieden. Wir sehen, hören uns wieder im Jahr 2013. Ein neues, ein anderes Jahr. Der Beginn eines neuen Bewusstseins – so viel ist sicher! Das wussten die Mayas bereits vor 5026 Jahren.

Ich hab`mein Herz an Mexico verloren.  Schön, dass Ihr all die Wochen dabei sein mochtet.

Ich bin gespannt, auf mein weiteres Leben. Bin ich wohl.

Tempel der Schamanen

Tempel der Schamanen

Es ist ein Traum hier. Ich bin glücklich und dankbar für jede Minute, die ich hier sein darf.  Ich liege im Moment gerade ausgesprochen bequem auf einem drei Personen Sofa am Strand unter Palmen.  Vor mir das türkisfarbene Meer, das karibische Meer. Weicher Wind. Der Klang der Wellen. Taucher werden gerade mit dem Boot auf das offene Meer gefahren. Zarte Lounge-Music tönt aus dem Hintergrund, neben mir ruht ein Tablett mit Cafe`Americano. Ich kann Euch von hier aus schreiben, weil man sogar Internet nutzen kann. Mosquito-Beach.  Dekadent, was! *lach. Ich geniesse in vollen Zügen.
Juan liest im Buch „Bachblüten“. Er erhielt gerade eine Email eines Freundes, versehen mit Fotos von Pyramiden aus Indonesia, Mexico und Egypt. Alle sehr ähnlich im Baustil, obwohl – soweit bekannt – keine Kontakte in jener Zeit zueinander bestanden. Also ist zu fragen, wie kommt es, dass die Baustile sich in den unterschiedlichsten Ländern so prägnant ähneln?

Wir wechselten gestern das Hotel – und wir fanden ein wirklich wunderschönes. Es gibt hier zahlreiche schöne Hotels. Wir sind die ersten Gäste überhaupt in diesem Hotel und werden ganz lieb verwöhnt! Frida Kahlo ist erneut in meiner Nähe. Im Frühstücksraum sind die Bilder der Revolutionäre aus den 20er Jahren aufgehängt. Pancho – Franscico Vella war einer von ihnen. Steckbrieflich im Jahr 1916 gesucht. 5000 Pesos Belohnung. Sie waren die Liberalen jener Tage. Typen wie wir sie tatsächlich aus den Western-Filmen kennen.  Der gestrige Tag war begleitet von einem körperlichen Ausfall meinerseits. Sozusagen ein Reinigungsprozess besonderer Art. Es geht mir wieder gut. Sehr gut. Juan ist ein fantastischer Reikimeister. Elektrolyte holte er mir dazu noch aus der Apotheke.  Ich schlief mich gesund.
Terese, Axel, Tina, Victor and Angel brachten wir gestern zum Busbahnhof. Sie sind auf der Rückreise. So verbringen Juan und ich die letzten zwei Tage alleine hier.  Heute Abend fahren wir nochmals in ein Lokal, in dem Mexikaner essen. Weiter außerhalb. Einfachstes Lokal – bestes Essen. So ist das immer. Die wirklich guten Gerichte findet man nicht in den Touristengegenden. In this way – I am lucky too! Lobster steht auf dem Programm.  Ich werde einen Berg von Fisch essen. Frischer geht es nicht.

Als wir die Maya-Stätte in Tulum besuchten, fuhren wir mit dem Boot auf das offene Meer hinaus, sahen das Haus der Schamanen und danach liessen wir uns mit Taucherbrillen und Schwimmflossen vom Boot direkt in den Ozean fallen – schnorchelten inmitten des Ozeans. Weit draußen. Ich war mit Juan, Axel, Victor und Josè (dem Wassermann, der ein Tauchwunder für mich ist) – wir schnorchelten und schnorchelten – beim Schnorcheln vergisst man Zeit und Raum. Es ist so wunderschön still da unten im Meer . Nach einer Weile rutsche mir die Tauschbrille ein wenig, so bekam ich Wasser hinein, was sich wenig nett anfühlt, die Schwimmflossen saßen auch nicht so perfekt, also ich tauchte hoch und begriff, wie weit wir uns bereits vom Boot entfernt hatten. Ähm, also – das fühlte sich dann plötzlich gar nicht mehr so toll für mich an. Wir befanden uns ja nicht nah an der Küste, sondern in tiefster Tiefe des Ozeans. Ich überlegte, weiter oder nicht weiter – tricky situation -Fehler, mich überhaupt umgesehen zu haben. Dieser Ozean schien so unendlich groß. Mich holte ein wenig die Unruhe ein. Okay, ich bekam Angst, im Klartext. Klare Entscheidung dann von mir, mich auf den Weg zurück zu begeben Richtung eines Bootes, dass noch etwas näher lag, als das unsere. 🙂 Meine vier Helden tauchten ja, bekamen leider nicht mit, wie es mir ging. 🙂 Wie das dann so ist.  Der Mann dort holte mich auch sofort rein ins Boot. Nett was, jedenfalls erhielt ich eine Privatfahrt mit seinem Boot zurück zu unserem Boot. Naja, bin auch nur  Mensch – kann ja mal vorkommen. Mein erstes Schnorcheln nah der Insel Mujere war schöner, viel schöner, weil die Welt unter Wasser einfach bunter war,  es war nicht so tief, hier im offenen Meer sieht man ein paar interessante Pflanzen, aber wenig Fische, etwas düsterer.

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Direkt vor der Tulum Maya-Stätte befindet sich  übrigens das zweitlängste Korallenriff der Welt. Die Bauten von Tulum ähneln sich im Stil der von Chitchen Itza, der ersten Maya-Stätte, die ich besuchte, wobei regionale Aspekte immer auch zum Tragen kamen, kind of East Coast style. Stuck wurde hier auch verwendet. Sie sollen sehr farbenreich gewesen sein, sehe kontrastreich – davon sieht man aber heute nichts mehr. Tulum 052

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Eine Holztreppe führt direkt von der Maya-Stätte hinunter zum Strand

Was mich ein wenig wundert, ist, dass sie den unter der Maya-Stätte liegenden Strand freigeben zum Baden.  Es ist gerade Hochsaison hier. Die Strände sind sehr gut besucht von vielen, vielen Menschen.

Ich werde jetzt erst einmal schwimmen gehen, mich von den Wellen des Ozeans tragen lassen. Morgen Abend fahre ich mit dem Bus nach Veracruz. Juan fährt bereits morgen früh Richtung Morello. Die letzten Stunden wollen genossen werden. Es warten 25 Stunden Busfahrt auf mich. In Veracruz versuche ich noch die berühmten Cafès aufzusuchen, mir fällt der Name gerade nicht ein. Jedenfalls sind dort Kellner, die die Milch von ganz weit oben mitten in deine Tasse gießen – treffsicher und punktgenau.

Oh, ich würde am liebsten hier bleiben dürfen.  Diese Ecke Mexicos ist eine Reise wert – ich kann sie nur empfehlen. Aber, was ich auch lernte, Mexico ist  ein Land, in dem man einfach reisen sollte – es gibt nicht das eine Mexico. Menschen, Kultur, Landschaften sind so reich und vielfältig, dass man am besten ein Jahr einplant, um durch dieses Land zu reisen – will man es kennen und verstehen lernen. Das Schönste hier in Mexico: ich habe besondere Freunde in diesem Land gefunden. Ich durfte mit Mexikanern auf diese außergewöhnliche Reise gehen. Das verdanke ich Senora Mildred -die Maya-Frau, die gleich neben der Rancho Alemania lebt. Das Leben ist ein Wunder. Alles rollte auf mich und zwar auf ganz spezielle Weise zu.  Ich sage DANKE. DANKE.DANKE.

Tulum – eine Stadt der Mayas

La Volorados - Tradition aus Veracruz

Tradition aus Veracruz:  La Volorados – die fliegenden Männer

In weiß-roten Trachten der Totonaken klettern 5 Männer auf einen 25 Meter hohen Baumstamm. Er soll den Baum des Lebens darstellen. Vier von ihnen binden sich Seile um die Füße. Während sie sich auf der Drehscheibe drehen, flötet  und trommelt der fünfte Mann in traditioneller Weise. Dabei verbeugt er sich in jede der vier Himmelsrichtungen. Die vier Tänzer schwingen sich das Seil zusätzlich um die Hüften und lassen sich fallen. Während sie sich fallen lassen, dreht der fünfte Mann hoch oben die Drehscheibe und so löst sich das um die Beine gewickelte Seil. Dei Männer drehen sich genau dreizehn Mal.  Vier Tänzer mal 13 Umdrehungen ergeben 52. Diese Zahl hat bei den Maya und bei den Tolteken eine symbolische Bedeutung. Das sind die Jahre eines  präkolumbianischen Zeitalters.  Dieses Kulturerbe ist in der Liste der immaterialen Kulturerben der UNESCO mit aufgenommen. Ihr sehr hier also ein Stück große Kulturgeschichte Mexicos.

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Tradition aus dem Bundesstaat Veracruz

Tulum  – noch ein großes Stück Kulturgeschichte Mexikos. Eine Stunde Autofahrt von der Stadt Carmen del Playa entfernt, liegt inmitten schönster Küstenlandschaft eine ausgegrabenen Stadt mit ausgebauten Wasserkanälen, einem Tempel, in dem gemalt wurde, dem  Tempel der Elfen, einem Gebäude, in dem man alleine die Überrest von 18 Personen begraben vorfand und innaher Umgebung dem Tempel der Shamanen.  Den erblickt man nur vom  Meer aus. Hände in die Richtung des Tempels haltend, war jene starke Energie deutlich zu spüren.

EIN KLEINER ERSTER ÜBERBLICK

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Es ist sehr heiß heute. Wir stellen uns in die Schlange der wartenden „fast nur Amerikaner“ und schwitzen mächtig gewaltig. Abgefangen wird man zunächst vor dem Betreten des Geländes von mindestens drei Informationszentren, hier eine Tour mit Strandbesuch und Schwimmen im Golf von Mexico, dort ein Schnorcheltour included. Gringos (Ausländer) zahlen immer das Doppelte. Ich gehe als Mexikanerin durch,w eil ich mit Mexikanern unterwegs bin. Wie freundlich. 250 Pesos allein nur für die Nutzung des Strandes, inklusive Toilettennutzung. 300 Pesos für die Bootsstour zum Schamanentempel.  Bimmelbahn kostet 20 Pesos. Sie erfüllt einen guten Dienst, schwitzt man ziemlich stark an einem Tag wie diesem in Mexiko. Es geht weiter mit 60 Pesos  Eintritt für die Begehung der Tempelanlage Tumlun. Winter in Mexico. Wir stehen zunächst eine halbe Stunde an.Aber dann geht`s los. Und zugleich stolpert man über ein Riesen-Chamäleon. Es sollte nicht das einzige bleiben.

In der Sichtweise der Mayas war die Stadt Tulum auch bekannt als  Zama.Es ist der Ort, an dem die Sonne beim Aufgehen die erste Spitze  der Region berührt.  Wirklich atemberaubend schöne Landschaft zeigt sich in Tulum. Die Gründer Zentralamerikas, die Maya, sind eigentlich in Honduras und Guatemala zu Hause gewesen. Wanderungsbewegungen gab es immer schon. In Tulum lag der Fokus auf  dem Handel verschiedenster Güter -sozusagen Import/Export in bester Hafenlage. Ihr tägliches Leben stand in enger Bindung zum politischen Leben, zur Religion, Kunst, spirituell-magic-Religion, Astronomie und Mathematik.  Repräsentiert von Kulkukan- Quetzacoatl, der ihr lebender Gott war.

Tulum

Chamäleon-Männchen. Es gab noch größere zu sehen

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Tempel der Elfen
Die Stadt ist durch eine Mauer geschützt gewesen. Auf diese Weise wurde auch das einfache Volk ausgegrenztAlso alles auch ganz schön elitär organisiert.
Im Tempel  of Painting  wurden Geschichten aus dem Leben gemalt, Alltägliches, Representatives aus dem Bereich der Natur.
Tulum war eine Stadt, die dem Planeten Venus gewidmet war.  Venus stand für die Maya in Verbindung mit
dem Morgen und dem Abendstern. Die Eingänge ihrer Häuser waren exakt zum Punkt ausgerichtet, an dem der Planet sich ‚verbarg/versteckte‘.
Ihre Götter waren repräsentiert über Sterne, Bäume, über atmosphärische Erscheinungen wie Regen
Ihr wichtigstes Gott stand in enger Verbindung mit Venus, darum war die Stadt Tulum diesem Planeten gewidmet.
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Tempel of Painting
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Es ist einfach wunderbar  spannend und interessant zu erleben.

Strand, Touristenschwärme, Euros

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prima kreativ – Zaun in mexikanischen Farben

Carmen del Playa

Eine Stunde Fahrt braucht es von Cancun nach Carmen del Playa. Ein Stunde näher in Richtung Veracruz, weg vom letzten Zipfel des Landes Mekkiko. Wer glaubt, man käme in einem ruhigen, verträumten Örtchen an, der irrt gewaltig. Hier platzt alles aus den Nähten. Hier ist alles viel und laut und teuer. Hier verschlucken Werbetafeln schönste Architektur. Hier trifft man auf bezaubernde Hotels mit Flair, die aber die Dramatik dieses Urlaubsortes für Europäer nicht übertünchen können. Die haben hier einen Knall. Es ballert und dröhnt aus jedem zweiten Lokal. Massen von Menschen schieben sich durch die Gassen, Bosè Lautsprecherboxen, Flashlights allüberall, hier Live-Musik, dort dröhnt die Hip-Hop Box, um die Ecke, Hippie-like People ziehen mit „mir doch Scheißegal-Gesichtern“ an ihrer überdimensionierten Wasserpfeife, die Geldautomaten sind von Euros regiert, amerikanische Scheckkarten lehnen Restaurantbesitzer ab, man kann wieder mit Scheckkarte in Restaurants bezahlen. Dollar gegenüber ist man hier mehr als skeptisch. Deutliche Anzeichen, dass diese Mini-Stadt der Einkaufswütigen von Deutschen, Engländern, Franzosen und auch von einigen wenigen Mexikanern besucht wird. Diesem Fleckchen Mexico tut es  – aus meiner Sicht – nicht gut. Strikte Trennung nach europäischen Restaurants und einheimischen Lokalen. Wie krank ist das denn. Alles hetzt, und ganz besonders hetzen die Kellner. Die Besitzer stehen zumeist vor der Open Air Speisekarte und sehen zu, dass es auch ja nicht zu gemütlich für den Gast wird. Der adäquate Gast für diese Spezie von Gastronomie kommt im Viererpack, weiß noch, bevor die Karte gereicht wird, was er will, schlingt sein Essen hinunter, bezahlt und geht wieder. Umsatz. Umsatz. Trinkgeld – oh, auch hierzu gibt es Geschichten zu erzählen. Es kann durchaus passieren, dass ein Kellner einem nicht von der Seite weicht, auch wenn man bereits 20 Dollar an Trinkgeld gab, weil die Rechnung nicht 2.000 Pesos, sondern sich auf 2.300 Pesos belief – und man denkt, Mensch 20 Dollar ist doch wohl eine Menge an Trinkgeld, sollte doch reichen, reicht ihm aber nicht und er  sozusagen erzwingen möchte, dass man ihm die zehn Prozent der 300 Pesos noch reicht. Wäre da nicht der Capitano (das sind diejenigen welche, die dickbäuchig vorgeben das Lokal zu führen und eigentlich den ganzen Abend nichts tun, außer ihre mexikanischen Kollegen zu bewachen, also wäre da nicht der Capitano gewesen, der da meinte, oh, natürlich ist das eine Menge, das ist ausgesprochen in Ordnung, jener Kellner denkt nur an Business, nein, ich bräuchte ihm nicht mehr geben. Im italienischen Restaurant heute dann erlebte ich, dass das Trinkgeld bereits in der Rechnung mit 15 Prozent enthalten ist. Man hat also wenig Entscheidungsfreiheit, ob man Geld geben möchte oder nicht.

Hotel Innenhof

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Die mexikanischen Kellner stürzen auf einen los, sind mitunter seltsam übertrieben freundlich, andere wiederum glauben, sie könnten einen zugleich mit „Amigo“ ansprechen. Während des Essens kommen die Herren an den Tisch, fragen: alles bueno? Si, mui bien. Selbst in der schönsten Kapelle stehen die Leute Schlange bis nach auf den Platz.  Es ist die reinste Abzocke, anders kann man es nicht formulieren. Das Glas Wein ein Gläschen Wein. Fettuchini Bolognese, ein Glas Wein, ein Kaffee und ein Stück Käsekuchen machen 30 Euro.  Das Hotel, dessen Innenhof wirklich allerliebst kreativ gestaltet ist, dessen Hotelzimmer aber arg zu wünschen übrig lassen, verlangt 2000 Pesos die Nacht, das sind gut 100 Euro. Ohne Frühstück versteht sich. Was ein sauberes Handtuch möchten sie, oh, die haben wir gerade nicht, sind alle in der Reinigung.

Nett sind sie zu mir, aber nicht zu meinen mexikanischen Freunden – das ist überhaupt der Gipfel der Unverschämtheit. Rassismus besonderer Art. Ich sprach ein ernstes Wort mit diesem Mann der falschen Zunge. Ausreichend Geld wurde verlangt, zwischen Preis und Angebot stimme es allerdings nicht. Her mit den sauberen Handtüchern und reparieren Sie mal gefälligst die Zimmertür. Wirklich dreist diese gesamte Geschäftswelt dieses Ortes.

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Was man hier kann? Man kann hier die gesamte Nacht durchfeiern, einkaufen, essen, trinken, laut sein, sich an den Strand schleichen und dort den Strand mit Pappbecher abdecken, einen Joint rauchen, in einer weiteren Disco herumballern oder die Sterne zählen. Man kann von hier herrlich nach Tulum reisen – eine weitere wichtige und energievolle Stätte der Maya. Dort fahre ich morgen auch darum hin. Man kann hier um zwei Tage verlängern, Tickets problemlos und ohne Kostenzuschlag umbuchen und statt von Cancun, direkt von hier, also von Carmen del Playa bis nach Veracruz mit dem Bus reisen und sich dazu noch ein schöneres Hotel hier vor Ort aussuchen. Das habe ich heute getan. Das haben Dr. Biologe Juan und Martina heute getan.

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mexikanische Uhren ticken geduldiges Warten. Wir warten auf Teresa.

Ich bleibe bis zum 29 hier und verzichte auf zwei Tage Veracruz. Warum bleibe ich an solch einem Ort. Nun, weil es auch schöne Ecken gibt. Weil ich hier die schöneren Strände habe und das Meer zum Schwimmen einlädt. Weil man hier locker und leger von einer Avenue zur anderen spazieren kann. Weil man hier mit seiner europäischen Geldkarte Geld ziehen kann und nicht wieder Stunden mit der Suche nach diesen Maschinen zu verbringen hat, weil Juan sich mit mir entschieden hat, zwei Tage länger zu bleiben und mit mir das Hotel zu wechseln, weil ich die letzten Tage Strand und Meer vorziehe. Auch weil man hier durchaus ganz bezaubernde Ecken entdecken kann.

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weil man auch solches zu sehen und zu fühlen bekommt.

oder so jemanden …

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An dieser Ecke schwamm ich heute im karibischen Meer. Zu Ehren des 21.12.2012 von einem Künstler gestaltet. Das Tor zur Welt der Maya. Auch darum bin ich gerade gerne hier

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und weil man so ganz verwunschene Plätzchen findet. Hier waren tolle Künstler am Werk.

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Und ich bleibe gerne noch bis zum letztmöglichen Tag, weil wir am 24.Dezember im Frida Kahlo-Restaurant essen konnten. Guacemole, eine allerleckerste mexikanische Vorspeise und vieles Leckeres mehr. Guacemole ist Avocado, mindestens drei Stück mit viel Öl, Salz, Pfeffer und Zitrone anrichten und auf geht`s.  Es ist der Wind, es sind die Wellen, die Vielfalt an Kultur,  Musik, Kunst, Küche.

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Mit auf dem Schiff Richtung Insel Mujere

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Kapelle mit Altarblick direkt auf das Meer. Als Lampen dienen Muscheln.

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Das sind Catherinas. Berühmt. Ende November, Anfang Dezember finden in Mexico Umzüge statt. Ihre Art, sich dem Thema Tod zu widmen.

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Like an Eagle. Maya-Kultur, der Adler….

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Da der  Harfenspieler, der die Tradition von Veracruz vertritt, dort der Mann, mit der für Mayan typisch flachen Stirn.

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Dieser freundliche Mayan fährt uns mit dem Schiff von der Insel zurück nach Cancun.

Siebentausend Tage mal 20 Jahre  dauert ein Maya Leben – ein Katun, dann beginnt ein Baktun 144.000.00 Tage. Am 10.10.1957 startete Bantun Nummer 12. Am 20.12.2012 war ein Bantun beendet.5126 Jahre sind damit abgelaufen. Mit dem  21.12.2012 beginnt ein neuer Abschnitt. In Carmen del Playa wurde dafür eigens ein Monument gefertigt und an imposanter Stelle in noch imposanterer Weise aufgestellt. (Foto siehe oben) Polizeilich bewacht, niemand darf sich anlehnen oder hinsetzen. 90 Hieroglyphen der Maya sind bekannt.

365 Tage weist ihr Kalender auf, davon sind 5 Tage für ihre Zeremonien bedacht.

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Auf diese Weise schrieben Mayan ihre Zeitrechnung. Geburtsdaten beispielsweise. Gerechnet wurde mit Leveln. Die Basis ihrer Mathematik bestand aus drei Symbolen: einem Punkt, und den Rest erkläre ich in einem weiteren Artikel. Ich muss gleich nach Tulum, der nächsten immens interessanten Stätte der Maya

Karibik in sieben Blautönen

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Der Golf von Mexico. Die Stadt Cancun gehört zur Region Cintanaro auf der Halbinsel Yucatan, die sich aus drei Regionen zusammensetzt. In Mexico gibt es alles doppelt: Veracruz Staat, Veracruz Stadt, Yucatan-Halbinsel, Yucatan Region – und so geschieht es, dass Cancun nicht zur Region Yucatan und auch nicht zur Region Campeche gehört, sondern zu Kintanaro – auf der Halbinsel Yucatan.

7 x Schön

Sieben Blautöne finden sich im Karibischen Meer an der mexikanischen Küste, erzählt mir Tete, Signora Dottore der Medizin. Und ich kann es nur immer wieder betonen – dieses karibische Meer ist ein Traum. Warm, wellig, salzig, weit und atemberaubend schön! Der weiße Sand hält, was er verspricht – endlose Wohlfühlgefühle. Hier atmet man tief und leicht, hier träumt man in die Weite, hier öffnet sich das Herz, hier ist man dem Universum so nah, hier spürt man sein Innerstes,  hier scheint jedes gesagte Wort zuviel, hier kann man Sein.

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Hier ist nichts geschönt – es ist wirklich alles so, wie es auf dem Foto daher kommt.

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Dort frühstückte ich genüsslich. Keinen Morgen, an dem ich nicht Danke zum Leben sagte.

Cancun ist wirklich eine Reise wert. Sei es drum, dass man als Europäer sehr viel Zeit für das Suchen von Geldautomaten aufbringen muss, sei es drum, dass in dieser Stadt Mexicos Amerikaner die Königskrone tragen und sie leider mitunter wenig respektvoll auf ihren Häuptern tragen, sei es natürlich nicht darum, dass Mexikaner aus den meisten und nicht  nur den besten Hotels und Restaurants durch eine gewobene Preispolitik schlichtweg ausgegrenzt werden und sich zu Recht diskriminiert fühlen – Geld ist ein Machtmittel – Tourismus macht es sehr deutlich.

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Frohe Weihnacht. Eingangshalle Hotel Krystal

Mit dem Euro dürfen sie sich wirklich noch etwas einfallen lassen, Frau Merkel und Herr Schäuble – den interessiert in Cancunund vielen anderen Orten hier in Mexiko keiner. Wir fuhren am 24. Dezember mit dem großen Taxi für 1000 Pesos (50 Euro) nach Carmen de Playa. Dort überraschte mich etwas völlig anderes.

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Dies ist das Convention-Center, indem die UN ebenso ihre Weltkonferenz 2010 abhielt. Ich verbrachte drei Tage dort und hörte mir viel Interessantes zum Thema Future Science an.

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Blick vom Convention-Center 3.Etage auf die Lagune, die voller Krokodile ist

Carmen de Playa Wasserzeichen UFO

Seht Ihr hier auch, was ich sehe, ohne beabsichtigt gewesen zu sein?  Nicht von mir sehend, was hier fotografiert wurde. Erblicke es gerade jetzt. A–a-ahhhhh-hhhh……

Die Konferenz war höchst interessant. Ich bin so froh, dass ich an ihr teilgenommen habe, teilnehmen durfte und konnte – sicherlich wäre alles anders gewesen, säße ich jetzt noch auf der Rancho Alemania. Es ist ein Geschenk für mich, mit Teresa, Tina, Volker, Axel, Angel und Juan die Weihnachtstage verbringen zu dürfen. So was von wunderbar diese Menschen. Ich bin  in alle möglichen Regionen eingeladen, immerhin hat Mexico ganz viele Gesichter und die soll ich auch ja alle kennenlernen, meinten Tina und Juan. Juan ist Dr. der Biologie aus Toxuclatan, der ebenso in Ching Mai, Thailand, war und auf einem Elefanten geritten ist. Tina, bereits in Rente mit 57 Jahren, ist aus Waha…dings da oder so ähnlich, erwähnte ich ja bereits vor einigen Tagen, ich habe hier gerade keine Karte vor mir liegen, jedenfalls ist man in Mexico nach 25 Arbeitsjahren befugt, die Rente anzutreten, gleichgültig wie alt die Person ist. Jedenfalls war es bislang so. Das System soll aber auch geändert werden.Axel ist der Sohn von Teresa, Ärztin (ganzheitlich), Victor der spirituell in einer anderen Dimension lebende Sohn von Tina, Angel, der Enkelsohn von Tina, Juan, der ewige Junggeselle, der auf die große Liebe wartet.

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Victor und Angel

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Teresa und Sohn Axel. Wir fahren von Cancun aus zur Insel Mujeres

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Tina und Juan

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..und darum ging es auf der Konferenz. Spiralig, alles ist spiralig.

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und darum ging es…

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Maya-Tänzer bringen den Saal zum Toben – voller Energie die Halle

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Maya-Traditionen ganz nah – Rythmen und Energien besonderer Art

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Sie haben sich nicht als ‚Beherrscher‘ der Natur gesehen, sondern immer als ein Teil ihrer. Alles ein wenig unscharf, ich weiß…Film folgt noch, dann wird es besser….

Auf der Konferenz erhielten wir sehr interessante Informationen zum Leben der Maya, zu ihren hochkarätigen mathematischen und astronomischen Wissen, ihren Vorstellungswelten, zu Pyramidenorten, die noch vermutet werden, von Dschungel und anderem Grün überwachsen sind.

Und gestern erzählte mir Teresa tatswahrhaftig, dass auf der Rancho Alemania ebenso eine Pyramide vermutet wird. Ich fiel fast vom Boot, als sie mir Richtung Insel davon erzählte. Eine Organisation sei schon dran, meinte sie. Ich: „Wie?“ Schaukel, schaukel Boot. Das ist doch wohl der absolute Knallbonbon, und der Jürgen erwähnte es mit keinem Wort. Claro (sagen sie hier sehr häufig), könnte diese archäologische Großartigkeit ernsthafte Konsequenzen für sein Stück Land und jene Projekte haben. Unter wogenden Wellen des karibischen Meeres überlegte ich, wo sie wohl sein könnte, bin ich ja nun jedes Stück Land auf der Farm abgeschritten. Sollte es etwas der Berg der Berge sein? Uuu-aaah, wie fantastico ist das denn …naja, ich weiß nicht, aber diese gerade Plattform dort oben, just auf dem Berg,  wo Mr. Großdoof Jürgen sein Pyramidenhaus hinbauen lassen hat, ist ja nun mal ungewöhnlich eben für einen Berg der Berge. Oh meine Güte, stellt Euch das vor, ich medititierte vielleicht die ganze Zeit auf einer Pyramide? …Hin wären seine Träume von Schule, Schweinehaltung etc. . Jedenfalls gab mit Teresa die Adresse jener Organisation, auch mit dieser werde ich Kontakt aufnehmen.  Spannend was!

4.Tag Indianer-Friedhof 001

Sieht erst einmal unscheinbar aus – aber unter diesem Buschgras könnte sich die höchste Stelle einer Pyramide befinden.
Wer ahnt schon, dass es hier möglicherweise archälogische Großartigkeiten zu entdecken gibt?

Chitchen Itza ist ja als 7. Weltwunder eingetragen. Das wäre dann das 8. Weltwunder und Martina breitete ihre Flügel auf ihr aus. Grandioses Gefühl.

Weihnachten schnorchelnd den Fischen Frohe Weihnacht gesagt

Am 24. Dezember fuhren Tete, Alex, Victor, Angel, Tina, Juan und ich auf die Insel Mujeres. Delphine bestaunen, Korallenriffe, Snorkling. Eine Erfahrung besonderer Art, ist diese Ecke der Welt eine so traumhaft schöne. Ich lächelte Korallen an und Fische in allen Farben der Natur schlichen an mir vorbei. Einige mehr, andere gar nicht neugierig. Still wird man da unten. Wir schnorchelten uns mittem im karibischen Meer von einem kleinen Insel zur nächsten. Voll abgesichert natürlich. Orange-leuchtende Schwimmwesten, ein Schnorchelführer tauchte immer in nächster Nähe. Ich bin jetzt im Schnorchelfieber. Das ist so eine wunderschöne Erfahrung gewesen. Still- meditativ, die Welt tickt dort unten anders. Was die Natur alles hervorbringt – jeder Fisch, jede Koralle ein Wunderwerk an Präzision, an Schönheit.

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Sprung vom Boot in das türkisfarbene Meer. Der Heilige Abend wurde ein Schnorchelabend.

Diese Insel Murejes ist so richtig  süß,

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Hier wurde abgelegt. Ganz weit hinten erkennt man die Insel.

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Angelegt im Hafen der Insel Mujere. Eine Insel zum Verlieben.

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Ist das nicht schön kreativ? Es ist ein Traumhäuschen an einem traumhaften Ort, wenn ihr mich fragt.

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Hier gab es Delphine zu bestaunen und Haifische, die sich von Vegetarischem ernähren. Ich wollte ihnen dennoch nicht nah sein, also den Haifischen, habe genug davon in Südafrika erfahren – und überhaupt mag ich es nicht, wenn der gierigen Touristen wegen, Tiere ihrem natürlichen Lebensraum entrissen werden.

Gegessen wurde unter einem Strohdach und mit ganz vielen Mexikanern.

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Allemal eine bis hundert Fahrten wert. So sieht sie aus, die wunderschöne Insel, die man von Cancun aus anfahren kann.

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Weihnachten konnte sich für mich nicht schöner zeigen. Mexico 2012.

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Es geht zurück nach Cancun

Die Fahrt mit dem  Schiff kostet pro Person 200 Pesos. Will man schnorcheln und nicht nur beach-en, bezahlt man nochmals 300 Pesos. Es lohnt sich wirklich, eine ganz traumhaft schöne Erfahrung. Schwimmend im Meer, tauchend mit den Fischen, Freiheit pur erlebt man dort. Man glaube nicht daran, dass man die angekündigten Delphine sieht – es sei denn, man erfreut sich an ihnen in einer Art Gehege im Meer und zahlt nochmals ein paar Pesos.  Die Ausflugsboote fahren nur von Außen an das Gehege heran. Und die Angelegenheit mit dem Haifisch – nun ja, ich weiß nicht, ob es sein sollte. Kühn bekommt den Haifisch in den Arm gelegt, erzählten mir Axel und Victor. Ich bin erst gar nicht mit hingegangen. Wieso soll ich einen Haifisch im Arm halten? Lieber saß ich dafür in einer Hütte, träumte mich in die Landschaft, fühlte mich so ein kleines Stückchen wie Hemmingway, schreibend in dieser grandiosen Landschaft. Glücklich, so glücklich. Danke, danke, dachte ich.

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Derartige Korallen sieht man unter Wasser nah der Insel Mujere. Sie sehen aus, wie unser Gehirn sich zeigt. Diese hier ist -leider – ein Stück Gartendekoration im Hotel Copa in Carmen del Playa.

Von Cancun ging es mit dem Großraumtaxis für eintausend Pesos nach Carmen del Playa. Rund eine Stunde Fahrt von Cancun.  Nochmals ein letzter Blick auf die

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Sonnenuntergang – und schon wird es dunkel. Hotel RUI hat sich etwas ganz Besonderes in Cancun einfallen lassen. Ein Hotel mit Durchblick vom Meer bis zur Lagune auf der anderen Seite.

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Vom Hotel Krystal verabschiedeten wir uns und zogen weiter nach Carmen del Playa.

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Hotel Krystal – ein Hotel, das einst nur für Ausländer gebaut wurde . Mittlerweilen dürfen die Einwohner des Landes Mexiko auch Zimmer buchen.  Was der Tourismus so alles abverlangt. Teuer ist es immer noch.

Das war mein Weihnachten! Wie war Euer Weihnachten?

wir fuhren noch am Abend mit einem großen Taxi Richtung Carmen del Playa. Darüber aber mehr im nächsten Artikel.